Damit's in die richtige Richtung läuft ...
Liebes-, Sex-, Lebensberatung und Psychotherapie per Telefon, Email und/oder persönlich - sogar abends und am Wochenende! Buchbar ist hier auch schnelle Krisenhilfe und Notfallberatung, Trennungsbegleitung, Entspannungstraining und Single-Coaching. Alles absolut diskret - und wenn Sie wollen, können Sie anonym bleiben. Haben Sie Fragen oder Probleme in Sachen Liebe oder Sex? Stecken Sie in einer Situation fest, womit Sie unzufrieden sind? Was auch immer es ist: Ich helfe Ihnen, Antworten, Lösungen und konkrete Optionen zu finden. Ich bin Partnerschafts- und Sex-Beraterin/Therapeutin, vielleicht kennen Sie mich auch als Expertin aus dem Fernsehen, als Sachbuch-Autorin oder als langjährige Kummerkastentante im Internet. Ich betreue Sie mit Wärme, Humor und Sorgfalt, mache mir viele Gedanken über Ihr Problem und nutze verschiedene therapeutische Wege, statt Sie mit einzelnen Wochenstunden und Pauschalmethoden abzuspeisen! Außerdem rechne ich fair und minutengenau ab: eine Stunde enthält genau 60 Minuten und nicht nur 45 - 50 wie anderswo; wenn unser Gespräch z.B. 103 Minuten dauert, zahlen Sie 103 Minuten, nicht zwei Stunden. Kostenlose Tipps und Beratung gibt's hier: www.frag-beatrice.de und Express.de ABER: Wegen der vielen Anfragen beantworte ich nur einen Teil und muss jede Antwort zeitlich begrenzen. Das heißt: Wer gründliche Antworten sucht, fährt besser, wenn er meine individuelle Beratung nutzt und so viel Zeit bucht, wie er eben braucht. Auch in meinen Büchern finden Sie jede Menge gute Infos und Anregungen, die Sie weiterbringen können! Jedes Buch können Sie direkt bei mir bestellen - Versand in Deutschland kostenlos, in Europa günstig.
Aktuelles
Neues über meine Bücher - Versende meine Bücher, gern auch handsigniert: Fast jedes meiner Bücher können Sie auch über mich (statt über den Buchhandel) beziehen - mit einer Signatur / Widmung von mir oder auch ohne. Das Gute: Sie zahlen nur den Ladenpreis - Verpackung und Porto sind kostenfrei (innerhalb Deutschland). Mein Buch "Sex für Faule und Gestresste" kostet inklusive Versand 10 Euro (Europa: 12 Euro), die Neuausgabe von "Mister Aussichtslos" 11,90 (Europa 13,90 Euro). "Wer rettet die Liebe" ist am Auslaufen und daher bei mir billiger: Buch inklusive Versand kostet nur 7,50 Euro innerhalb Deutschland (Europa: 9,50 Euro). - "Mister Aussichtslos": Dieses wundervolle, herzerfrischende Buch gibt's jetzt als überarbeitete und preisgünstige Version! Jetzt statt 16,90 nur noch 11,90 Euro. - "Langsam reiten, Cowboy" gibt es nicht mehr: Es ist ausverkauft, auch bei Amazon nicht mehr zu haben. Daher kam es August 2010 beim Verlag Winterwork neu heraus, und zwar in meiner Originalversion und mit den ursprünglichen Titel: - "Sex für Faule und Gestresste - So holen Sie mehr aus Ihrem Liebesleben mit weniger Aufwand": Die neue Version ist länger, ausführlicher, besser und frecher als "Langsam reiten, Cowboy" - also ungekürzt und unzensiert - und mit zahlreichen Fotos und Illustrationen, erstellt von Designerin Nadine Maier. Das Buch ist ab sofort zu haben: Entweder über mich selbst (gern auch mit Widmung) oder in jeder Buchhandlung zu bestellen, bei amazon.de und jedem anderen Online-Buchversand. Verschenken Sie Beratung oder Coaching - per Gutschein! Ab sofort können Sie bei mir Beratungsgutscheine erwerben, um sie z.B. Ihrer liebeskummergeschüttelten besten Freundin, Ihrem Ewig-Single-Kumpel oder Ihrem sexmüden Partner zu schenken. Die Mindestsumme beträgt 35 Euro. Mehr Infos unter der Rubrik "Meine Dienste". Kostenlose, aber begrenzte Liebes- und Sexberatung Ich betreue zwei kostenlose Onlineberatungen: www.frag-beatrice.de - dort können Sie sehr viele meiner Antworten und Tipps nachlesen; bitte einfach in den Rubriken nachsehen oder Such-Wort eingeben! Anfragen kann ich dort derzeit nur wenige beantworten... Denn die Frag-beatrice-Seite wird finanziert aus eigener Tasche und ist komplett abhängig von Werbeeinnahmen. Aber je mehr Leute auf die Seite kommen, desto höher sind die Chancen, dass ich bald den gewohnten Service bieten kann. Jeder Besucher mehr unterstützt das Projekt - also bitte geben Sie die Web-Adresse weiter oder nennen Sie den Link auf Ihrer Webseite! Wo Sie eher eine Chance auf eine kostenlose Antwort haben, ist meine neue Beratung beim Kölner Express (Express.de). ABER: Wegen der vielen Anfragen beantworte ich nur einen Teil und muss auch den Aufwand begrenzen. Das heißt: Wer viele Fragen hat oder eine richtige Hilfestellung will, fährt besser, wenn er meine individuelle Beratung bucht. Hochaktuelles Thema: Pornoisierung der Jugend - ein unheilvoller Trend In meinen Sexkummerkästen im Internet wenden sich auch sehr viele Teenager an mich (die Beratung ist anonym und kostenlos), und ich stelle mit Sorge fest, dass in den letzten Jahren die Zahlen der jungen Pornokonsumenten stark zugenommen haben - sowie negative Folgen auf deren Sexualität. Dieser Entwicklung habe ich auch in meinem neuen Buch "Sex für Faule und Gestresste" mehrere Abschnitte gewidmet, z.B.: >>Immer mehr Leute konsumieren Porno - ein paar Klicks am PC und schon öffnen sich die heissesten Bilderchen und Körperteile. Die Versuchung ist gross, sich das immer mal wieder zwischendurch reinzuziehen, und da sich dann auch in der Hose etwas regt, wird halt Hand angelegt. Oft muss es huschhusch gehen - man könnte gestört werden - also reibt man schnell und kräftig. Und wie bei einem Alkoholiker muss, damit "was steht und was abgeht", die Dosis immer höher werden - und zwar nicht nur in der Stärke des Reibens oder was auch immer man zum Onanieren benutzt, sondern auch in dem, womit man das Hirn erregt. Das heisst, die Männer trimmen sich selber darauf. Folge: der "normale" Sex mit der Partnerin reicht nicht mehr aus - für Erregtwerden, Erektion, Ejakulation.<< Styling-Beratung durch Profi Nadine Maier Ich arbeite ab und zu mit der Designerin Nadine Maier zusammen, einer sehr kreativen, sehr stilbewussten und tüchtigen jungen Frau, die nach einem Modedesign-Studium etliche Jahre in der Welt der Schönen und Fashionverrückten gearbeitet hat. Jetzt lebt sie in Berlin als selbständige Designerin und - was für meine Arbeit interessant ist - als Stilberaterin. Sie hat ein absolut sicheres Händchen dafür, aus Ihrer Optik das Optimum herauszuholen (Kleidung, Frisur, Brille usw.), egal ob Sie Frau oder Mann, jung oder älter sind. Natürlich können Sie Nadine Maier auch völlig unabhängig von mir buchen: siehe www.fil-de-coton.de Bitte melden Sie sich über info@beatriceposchenrieder.de oder über "Kontakt".
über mich
Ich bin staatlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie und Partnerschafts-/Sexualberaterin. Doch das meiste an Wissen und Praxis habe ich durch meine Arbeit gesammelt - zumal ich mich seit fast 20 Jahren jeden Tag beruflich damit befasse:
Die ganzen Neunziger Jahre hindurch arbeitete ich als freie Autorin mit den Schwerpunkten Partnerschaft, Erotik, Psychologie, Gesundheit für Frauen- und Männermagazine, z.B. Freundin, Marie Claire, Allegra, Cosmopolitan, Petra, Journal für die Frau, Glamour, Jolie, Shape u.a. 1997 bis 2004 war ich ausserdem Sexkolumnistin und Partnerschafts-Autorin für Männermagazine: '97 bis '02 bei GQ, 02/03 bei FHM, 04 bei MATADOR. 1999 fragte mich ein Internet-Portal, ob ich deren Kummerkastentante für Sex & Liebe werden wolle. Diese Beratung lief enorm gut, ich bekam in zehn Jahren ca. 16.000 Anfragen von Leuten jeden Alters und jeder Couleur, mit Problemen und Fragen jeglicher Art (sehr viele Beispiele aus der Kummerkasten-Arbeit finden Sie jetzt auf www.frag-beatrice.de). Daraus entwickelte sich meine eigene Intensiv-Beratung (via Telefon, Email und persönlich), die ich seit einigen Jahren hauptberuflich mache. TV-Arbeit: Ende 2004 bis Ende 2006 war ich regelmässig als "Partnerschaftsexpertin" in der kleinen Reihe "Besser lieben" auf RTL zu sehen (im Mittagsmagazin) - in 2005 wöchentlich, in 2006 ca. zweimal pro Monat. Dort gab ich Leuten mit Beziehungsproblemen Tipps. Heute bucht mich das Fernsehen oft für Experten-Statements zu aktuellen Beiträgen. In grossen Produktionen stand ich auch schon vor der Kamera: 2005 in der vierteiligen RTL-Reihe "Sex-Inspectors", Ende 2008 bei Pro7, "All about Sex". Weitere grosse TV-Auftritte: Jan 04 bei Vox in Lilo Wanders "Wahre Liebe" März 06 im ZDF bei Johannes B. Kerner November 07 und Januar 09: "Frau TV" (WDR) März 09: Oliver Geissen Show Bisher veröffentlichte Bücher: 2011: Neuausgabe von "Mister Aussichtslos" (überarbeitete Version) 2010: "Sex für Faule und Gestresste. So holen Sie mehr aus Ihrem Liebesleben - mit weniger Aufwand" 2008: "Langsam reiten, Cowboy" (Heyne) 2007: "Wer rettet die Liebe? Eine Beziehungsnovela" (Rowohlt) 2006: "Stöhnst du noch oder kommst du schon? Der sichere Weg zum Orgasmus" (Rowohlt) 2005: "Mister Aussichtslos - 12 Männertypen, die Sie sich sparen können" (Eichborn-Verlag) 2003: "Der beste Sex aller Zeiten - Eine Expertin verrät, wie Sie jede Frau glücklich machen" (Rowohlt) 1997: "Selbstbewusst und richtig gut drauf" (Falken Verlag) - nur noch gebraucht erhältlich! 1994: Co-Autorin bei "Das Frauenbuch" (Südwest, Herausgeberin Sabine Hofmann) - nicht mehr erhältlich!
Was ich für Sie tun kann...
z.B. • Intensivberatung per Telefon, Email oder persönlich (siehe unten "Info" und unter "Beratung") • Statements für TV, Radio, Presse und andere Medien • Beratung für TV-Produktionen o.ä. in Partnerschaft, Erotik, Gesundheit • Singlecoaching, z.B. in Sachen "Wie komme ich beim anderen Geschlecht besser an", Kennenlernen, Flirten und Beziehungen knüpfen (nähere Info siehe unten) • Intensivberatung in Sachen Ernährung, Gesundheit, Bewegung: Schlank, topfit und leistungsfähig mit den Genuss-Prinzip (nähere Info siehe unten) Demnächst wird es hier auch eine (kostenpflichtige) 0180er-Nummer geben, unter der Sie mich schnell und unkompliziert erreichen können. Verschenken Sie eine Lebens-, Partnerschafts-, Gesundheits- oder Sexberatung oder ein Single-Coaching von mir in Form eines Gutscheines! Zum Beispiel als Hochzeits- oder Geburtstagsgeschenk... oder wenn Sie selbst etwas in Ihrer Beziehung verändern wollen, aber Ihr Partner noch nicht ganz mitzieht oder die Ansicht einer Fachfrau brauchen könnte: legen Sie ihm den Gutschein hin, damit er sich eventuell erst einmal allein herantasten kann. Wie es funktioniert? Ganz einfach: Denken Sie kurz nach, wieviel Sie in etwa investieren wollen, und dann kontaktieren Sie mich über info@beatriceposchenrieder.de. Wir besprechen alles Nähere, und nachdem Sie Ihr Scherflein überwiesen haben, sende ich Ihnen den Gutschein per Post oder Email zu. Wann und wie er eingelöst wird (also z.B. zu welchem Inhalt und in welcher Form), entscheidet die/der Beschenkte. Ich beantworte Ihre Fragen und helfe Ihnen, sich selbst oder den anderen besser zu verstehen und eventuell eine Änderung einzuleiten - zum Beispiel durch eine Analyse der Ursachen und Zusammenhänge sowie Lösungswege. Ich stehe Ihnen auch bei, wenn Sie durch eine schwierige oder leidvolle Zeit gehen, helfe Ihnen, sich zu beruhigen und wieder klar zu denken, oder unterstütze Sie in grossen Entscheidungen. Meine individuelle Beratung ist absolut diskret (wenn Sie wollen, völlig anonym) und kostengünstiger als in einer Therapie-Praxis! Hier unterstütze ich Menschen, die Probleme haben, einen Partner zu finden bzw. eine Beziehung aufzubauen. Mein Single-Coaching richtet sich sehr nach Ihnen. Zuerst finden wir heraus, wo genau es hakt, und daraus entwickeln wir dann die verschiedenen Lösungsansätze. Meist ist es eine Mischung aus: - Aufbau des Selbstbewusstseins (z.B. Aufspüren von Kindheitsprägungen, Ausschalten negativer, hemmender Gedanken, Herausarbeiten von Stärken usw.) - Verbesserung der Selbstsicherheit nach aussen (z.B. Körpersprache, Sprechweise, Techniken, um Unsicherheit zu überwinden) - Optimierung der äusseren Erscheinung, Stylingberatung (Kleidung, Frisur, Brille usw.), evtl. gemeinsames Shoppen und Ausmisten des Kleiderschranks; gern auch Beratung, falls Sie eine bessere Figur gewinnen wollen. - "Aufgaben": Ich stelle Ihnen praktische Aufgaben, die Ihnen helfen, Schwellenängste zu überwinden, und immer genau Ihrem Stand entsprechen - also die Sie nicht überfordern; sprich, wir tasten uns in machbaren Schritten an Ihr Ziel heran. - Ich erkläre und vermittle, worauf es ankommt, wenn man z.B. bei anderen besser ankommen will, wie man jemanden ansprechen kann, wie man ein Gespräch führt, was man alles sagen kann, wie man Interesse und Sympathie aufbaut - das kann auch bedeuten, dies mit Ihnen intensiv zu üben. - evtl. begleite ich Sie beim Ausgehen, gebe unauffällig Hilfestellung beim Kennenlernen oder auch Hinweise, wie Sie Ihren Auftritt optimieren und besser ankommen. - Wenn Sie eine bestimmte Person gewinnen wollen, kann ich helfen, eine geeignete Strategie zu entwickeln. usw. Manche Kunden allerdings haben kaum Probleme mit selbstsicherem Auftreten und Kennenlernen, erleben aber in der Anfangs-Phase bzw. beim Aufbau einer Beziehung immer wieder Schiffbruch. Hier finden wir zusammen heraus, woran es liegt und wie man es ändern könnte. Natürlich muss nicht gleich das gesamte Paket gebucht werden. Manche z.B. brauchen zwischen den einzelnen Stufen immer einige Zeit, um es "sacken" zu lassen und in aller Ruhe auszuprobieren, was sie gelernt haben. Und sobald sie sich damit wohl fühlen, buchen sie bei mir den nächsten Schritt (oder auch eine Vertiefung des aktuellen, falls da noch Bedarf besteht). Oder man kann auch einzelne Punkte herausgreifen und buchen. Allerdings die Erst-Analyse ist fast immer nötig - und sehr hilfreich! Der Preis richtet sich nach dem Umfang meiner Arbeit, hält sich aber in etwa an die Preise für meine sonstige Beratung. Verbessern Sie mit meiner Hilfe Ihre persönliche Form und Ihre Lebensqualität! Ich erstelle Ihnen ein ganz auf Sie zugeschnittenes Programm, das - je nach Ihren Ansprüchen - folgende Komponenten enthalten kann: - Umfassende und individuelle Ernährungsberatung - Hilfe beim Verlieren oder auch Zulegen von Gewicht - sanfte Ernährungsumstellung (kleine Sünden sind erlaubt!) - Erlernen eines "schlankeren", gesünderen, genussvolleren Essverhaltens - mehr Bewegung (Finden von Bewegungsarten, die Ihnen leicht fallen) - gesünder und leistungsfähiger werden (körperlich und geistig) - selbstsicherer und selbstbewusster werden, Ausstrahlung verbessern - attraktiver werden (z.B. Körpersprache, Stimme, Outfit, Frisur).
Beatrice Poschenrieders Bücher
Jetzt neu: Mein wundervolles Buch "Mister Aussichtslos" in der aktualisierten, verbesserten Neuausgabe zum günstigeren Preis! 1994: Co-Autorin bei "Das Frauenbuch" (Südwest, Herausgeberin Sabine Hofmann) - nicht mehr erhältlich. 1997: "Selbstbewusst und richtig gut drauf" (Falken Verlag) 2003: "Der beste Sex aller Zeiten" (Rowohlt) 2005: "Mister Aussichtslos" (Eichborn-Verlag) 2006: "Stöhnst du noch oder kommst du schon?" (Rowohlt) 2007: Wer rettet die Liebe? Eine Beziehungsnovela (Rowohlt) 2008: Langsam reiten, Cowboy (Heyne) 2010: "Sex für Faule und Gestresste. So holen Sie mehr aus Ihrem Liebesleben - mit weniger Aufwand" 2011: Neuausgabe von "Mister Aussichtslos - 12 Männertypen, die Sie sich sparen können" Okt. 2011: "Sexbewusstsein" (Rowohlt) (Falls Sie ein Buch bestellen wollen: Durch Klicken auf das jeweilige Cover werden Sie teilweise zum Buchversand Amazon weitergeleitet! Bestellung bei mir: Einfach Email an info@beatriceposchenrieder.de) "Sexbewusstsein - So finden Sie erotische Erfüllung" (Rowohlt Taschenbuch, 8,99 Euro)
Haben Sie wirklich erfüllenden Sex? Wenn Sie das nicht mehr dem Zufall oder den "perfekten Voraussetzungen" überlassen wollen, ist die beste Zutat Sexbewusstsein: Selbstvertrauen und Selbstsicherheit in Sachen Erotik, ein bewusster Umgang damit, Achtsamkeit sich selbst und dem Partner gegenüber gehören ebenso dazu, wie zu erkennen, ob und wo es Störfaktoren in Ihrem Liebesleben gibt. Ich erkläre anhand von Fallbeispielen aus meiner Beratungs- udn Therapiepraxis, wie Körper, Geist und Seele beim Sex zusammenwirken, wie ein harmonisches Zusammenspiel gelingen kann und wie Sie mittels Eigenanalyse und praktischer Übungen Ihr Sexbewusstsein optimieren können. ISBN 978-3-499-62737-8 "Sex für Faule und Gestresste. So holen Sie mehr aus Ihrem Liebesleben - mit weniger Aufwand" (Edition Winterwork, 9,90 Euro - bei mir 9,80 Euro inkl. Verpackung/ Versand)
Guter Sex muss nicht aufwändig sein... Viel zu müde, zu unmotiviert oder zu gestresst für Sex? Ist die Leidenschaft eingeschlafen oder Ihr Schatz sexuell anstrengend? Oder finden Sie einfach, dass man Erotik nicht mit Leistungssport verwechseln sollte? Ich zeige in einer unterhaltsamen Mischung aus Fallbeispielen meiner Beratungspraxis, ganz konkreten Anleitungen und Tipps • warum die Lust ausbleibt und wie man sie wieder entfachen kann • wie man den Partner dazu bekommt, sich im Bett mehr einzubringen • wie Sie für sich selbst den Anreiz erh•hen können • wie Sie auch mit wenig Zeit- und Energieaufwand ein befriedigendes und abwechslungsreiches Liebesleben haben können. Zu diesem Buch: Es war von 2009 bis etwa Mitte 2010 in einer vom Heyne-Verlag geänderten, zensierten und gekürzten Form unter dem Titel "Langsam reiten, Cowboy" erhältlich. Dieser Titel, das Cover und die Umarbeitung des Textes entsprachen nicht meinen Wünschen. Hiermit bekommen Sie aber genau die Buchversion, wie sie von mir gemeint und gewollt war. ISBN: 978-3-942150-49-1 Leseprobe siehe unten! "Wer rettet die Liebe?" (Rowohlt Taschenbuch, eigentl. 8,90 Euro, bei mir 7,50 Euro inkl. Versand) Wieviel Karriere verträgt eine Beziehung? Wieviel Frust verträgt der Sex?
Das sind die Hauptthemen, um die sich "Wer rettet die Liebe" dreht. Diana und Holger waren früher ein tolles Paar, auch sexuell. Aber er hat sich zum Workaholic entwickelt, investiert alle Zeit und Energie in die Karriere, die Beziehung verkümmert. Diana versucht alle möglichen Strategien, um das Ruder herumzureissen... Doch erst als sie weg ist, merkt Holger, wie viele Fehler er gemacht hat. Ist es wirklich zu spät? Parallel dazu bekommt die perfekte Ehe ihrer Schwester Risse: Warum meidet ihr Mann Zweisamkeit und Sex? Dianas beste Freundin Doro wiederum hat sich in einen Mann verliebt, der zwischen Leidenschaft und Distanz schwankt und nicht von anderen Frauen lassen kann. Diana hilft beiden mit Rat und Tat - doch ihre eigene Liebe droht durch eine Verkettung von Ereignissen zu zerbrechen... Dieses Buch entstand aus Deutschlands erster Online-Novela: "www.rettet-die-liebe.de", einer Fortsetzungsgeschichte im Internet. Fast sieben Monate lang erschien jeden Tag eine Folge. Die schön und aufwändig gestaltete Geschichte - inklusive Bildern, die bei einem professionellen Foto-Shooting entstanden - war ein grosser Erfolg: Hunderttausende von Lesern/ Usern verfolgten die Geschichte, die sich um die Partnerschaftsprobleme von Diana und Holger, Birgit und Jürgen, Doro und Dirk rankte, lebten und bangten mit den Protagonisten, schrieben leidenschaftliche Kommentare. Zudem räumte die Novela mehrere Werbepreise ab. Im Vorfeld der Online-Novela sollte ich die komplette Grundstory entwerfen und bekam als Vorgabe, dass ich die Rettung einer Liebe, Charaktere mittleren Alters und Erektionsstörungen einbauen musste. Bald fiel mir der grösste Kampf ein, den ich einmal für die Liebe ausgefochten hatte: Meine längste Beziehung ging nach ein paar Jahren zunehmend den Bach runter, weil sich mein Freund zum Workaholic entwickelte und sich immer weniger um UNS kümmerte. Wie Diana versuchte ich einiges, um die Beziehung zu retten: Strategien, die normalerweise gut helfen. Leider gab's auch bei uns kein Happy End. Doros Hin und Her mit dem Weiberheld Dirk habe ich eins zu eins von einer Freundin gekupfert, die im Zeitraum meines Schreibens exakt das erlebte. Und zum Sex- und Eheproblem von Birgit und Jürgen inspirierten mich die Fälle von drei oder vier Frauen in meiner Liebesberatung. Leseprobe siehe unten! "Stöhnst du noch oder kommst du schon" (Rowohlt Taschenbuch, 8.99 Euro) Mindestens drei von vier Frauen haben oft oder sogar immer Orgasmus- Probleme. Daher ist das kein "Defekt", sondern normal! Aber sie können vieles tun, um leichter, öfter, intensiver zu kommen. Dieser Ratgeber zeigt auf leicht verständliche und unterhaltsame Art
• welche Irrtümer da auch heute noch kursieren • die unzähligen Gründe, die uns im Weg stehen können • jede Menge Lösungswege und praktische Tipps - körperlich sowie mental • die besten Stellungen, Techniken und Hilfsmittel (z.B. Toys) • Orgasmus-Tricks für Fortgeschrittene. Orgasmusbücher gibt's schon viele, aber was ist anders an meinem Buch? Vor allem der Ansatz, dass Frauen mit Orgasmus-Problemen keinen "Defekt" haben, sondern normal sind! Meine intensiven Recherchen bestätigten die Erfahrungen, die ich seit anderthalb Jahrzehnten als Journalistin für Erotik und seit '99 als Sexberaterin im Internet gemacht habe: dass mindestens drei von vier Frauen oft oder immer ihre liebe Mühe mit dem Kommen haben, vor allem beim Zweiersex. Der Hauptgrund liegt schlicht darin, dass wir keine besonders orgasmusfreundliche Anatomie haben: Die meisten von uns können nicht durch puren Verkehr kommen, weil der Kitzler zu weit weg von der "Hauptverkehrsstrasse" liegt, und obendrein ist er auch noch so sensibel oder diffizil zu handhaben, dass so manche männliche Müh' da vergebens ist. Komischerweise haben sowohl Männlein als auch Weiblein ihre Probleme, das anzuerkennen, sondern schieben's immer wieder auf die Frau: sie ist zu gehemmt, zu verkrampft, nicht entspannt genug oder sonstwie "gestört". ABER: Wenn es tatsächlich vor allem am Mentalen läge, hätten Männer genausoviele Orgasmusprobleme - oder gar mehr! Denn eines kann ich mit Sicherheit sagen: Männer setzen sich sexuell noch stärker unter Druck als Frauen und sind noch weniger entspannt. Der zweithäufigste Grund ist auch ein ganz schlichter: Zu wenig Vorspiel oder das falsche. Aber ohne ausreichende Erregung läuft eben nix. Der dritthäufigste: Zu wenig Kenntnis über den eigenen Körper und was ihn in Erregung versetzt. Der vierthäufigste: Das Wissen besteht zumindest zum Teil, aber die Frau traut sich nicht, es offen zu kommunizieren. Und darüberhinaus gibt es noch unzählige andere Gründe, warum's mit dem Gipfelsturm nicht klappt... Die finden Sie alle in meinem Buch. Allein die Botschaft, dass Gipfelhindernisse normal sind, wird vielen Betroffenen helfen, mit weniger Leistungsdruck und mehr Spass an Sex heranzugehen. Und ich liefere Ihnen jede Menge nützliches Wissen: Ich entlarve alle "Orgasmythen" und berichte über die Fakten, gehe Gipfelhindernissen auf den Grund und zeige die unterschiedlichsten Lösungen - körperlich wie auch mental. Ferner gibt's jede Menge Tipps zu Stellungen, Hand- und Mundverkehr, Lustmacher, Sexspielzeug und andere Hilfsmittel. Leseprobe siehe unten! "Mister Aussichtslos" (11,90 Euro - bei mir 11,90 Euro inkl. Versand) Ist Ihr Kerl ein hoffnungsloser Fall? Beisst sich Ihre Freundin die Zähne an so einem aus? Oder wollen Sie als Mann wissen, was Sie vermei- den müssen, wenn Sie eine Frau kriegen und halten wollen? "Mister Aussichtslos" meint einen Typ mit solch grossen Macken, dass er für eine richtige Beziehung untauglich ist. Blöderweise zeigen sich die meisten zunächst von ihrer besten Seite - und schon sitzt frau in der Liebesfalle: verknallt und voller falscher Hoffnungen. In zwölf vergnüglichen, unglaublichen, aber wahren Geschichten erfahren Sie, woran Sie Mr Aussichtslos erkennen, warum Frauen auf ihn hereinfallen und wie Sie sich dagegen wappnen!
Die beste Rezension fand ich bei Amazon, und sie ist wirklich sehr treffend: "Frauen tun es ja immer wieder. Sie verlieben sich vorzugsweise in solche Männer, die sich eigentlich schon von vornherein durch bestimmte Persönlichkeitsmacken beziehungstechnisch disqualifizieren. In Mr. Aussichtslos eben, und genau diese Typen nimmt die Autorin Beatrice Poschenrieder in ihrem Beziehungsratgeber der etwas anderen Art treffend aufs Korn. Ihres Zeichens langjährige Liebesberaterin bei einem grossen deutschen Online-Portal, hat sie jede Menge Erfahrung mit den Beziehungskatastrophen auf zwei Beinen. Frau Poschenrieder lässt ihre Protagonistin Julia zwölf eigentlich völlig unmögliche (Liebes)Geschichten erleben. Vom Geizhals bis zum Casanova, vom Mamasöhnchen bis zum Sexbesessenen, Julia bleibt wirklich nichts erspart. Unmöglich deswegen, weil jeder auf den ersten Blick erkennen kann, als was sich der vermeintliche Mr.Right entpuppen wird. Jeder, bis auf eine, und die rennt getrübten Blickes hoffnungsvoll in die rosarote Liebesfalle. Vom Kennenlernen bis zum bitteren Ende begleiten wir Julia also durch die Höhen und Tiefen ihrer Emotionen, die sie mal ihrem Tagebuch, mal einer ihrer Freundinnen oder einfach uns Lesern anvertraut. Von Doc Beatrice anschliessend kommentiert, werden die Schwachstellen der jeweiligen Kandidaten noch mal genauestens auf den Punkt gebracht. Immer wieder ist man versucht, Julias verzweifelte Versuche, eine tragfähige Beziehung von Dauer auf die Beine zu stellen, milde zu belächeln. Wir wissen schliesslich sofort, was sie noch lange nicht sehen kann. Aber, mal so unter uns Schwestern, mindestens einem Mr. Aussichtslos ist doch jede von uns schon mal aufgesessen, oder?" Die in dem Buch beschriebenen Typen sind übrigens: Der Bindungsunfähige / Nähephobiker, der Egomane, der notorisch Untreue, der Kotzbrocken, der Neurotiker, der Gebundene, der Geizige, der Sexbesessene, der ewige Rebell, das Muttersöhnchen, der Psycho und der Beziehungssüchtige. Leseprobe siehe unten! "Der beste Sex aller Zeiten" (Rowohlt Taschenbuch, 8,99 Euro) Was wollen Frauen beim Sex? Dieses erotische und lustige Lesebuch verrät die manchmal lustvolle, manchmal schonungslose Wahrheit. Da die meisten Männer nicht gern die handelsüblichen Sexratgeber lesen, hab ich eine "Unverschämte" namens Catherine erfunden, die frech und freimütig direkt aus dem Bett plaudert: über ihre Erfahrungen, Vorlieben, Abneigungen und wie Frauen sexuell überhaupt ticken. Mit vielen Tipps, Anregungen und Hinweisen, wie Mann zum besseren Liebhaber wird... Aber auch Frauen erfahren in diesem Buch vieles übers eigene und andere Geschlecht!
Dieser Ratgeber ist ja eigentlich für Männer gedacht, aber ich höre immer wieder, dass er viele weibliche Fans hat, die an unzähligen Stellen herzhaft lachen und sagen: "Ja, genauso ist es!" oder auch "aha, sieh mal einer an, die empfindet das genauso wie ich". Das Buch entstand aus meiner langjährigen Sexkolumne beim Männermagazin GQ (unter dem Pseudonym Catherine Bikker). Deshalb sind die Kapitel lauter schöne Häppchen, die man in ein paar Minuten lesen kann - die perfekte Bett-Lektüre. Naja, und deswegen ist es auch kein typischer Sexratgeber, sondern hat eben Kolumnenstil: unterhaltsam, witzig, pointiert, teils auch provokativ und ein bisschen böse. Daher die manchmal etwas "irritierten" Rezensionen auf Amazon & Co von Männern, die das nicht wssen und sich auf den Schlips (respektive in die Eier) getreten fühlen. Leseprobe siehe unten! LESEPROBE zu "Sex für Faule und Gestresste" TEIL 1: SIND SIE REIF FüR SEX-RELAX? - VORAUssETZUNGEN UND VORBEREITUNG KLEINER SEX IST BEssER ALS KEINER Ich nehme an, Sie lesen dieses Buch aus folgenden Gründen: 1. Sie haben einen anstrengenden Alltag und wollen sich im Bett nicht auch noch gross verausgaben 2. Ihr Sexleben ist etwas fad geworden und Ihnen fehlt der Antrieb zu grosser Umkrempelei; doch wenn ich Ihnen unaufwändige oder wirkungsvolle Sachen vorschlage, würden Sie das gern mal testen 3. Ihr Partner ist sexuell zu lahm und Sie würden ihm gern auf die Sprünge helfen 4. Sie würden horizontal gern öfter verwöhnt werden, andererseits wollen Sie nicht so egoistisch wirken 5. Sie oder Ihr Partner machen beischlaftechnisch kaum noch was, da etwas in Ihrem Leben (oder in der Liebe) arg im Argen liegt. Okay, gehen wir•«s an. Aber ich sag mal gleich: Zaubern kann ich nicht. Ich werde als "Beziehungsexpertin" oft von Fernsehen und Presse gebeten: "Geben Sie doch mal zwei, drei Tipps, wie man als gestresstes Paar sein Liebesleben erhält oder was man gegen Lustmangel tun kann". Ja genau, und ich hab auch Tabletten gegen Fremdgehen und Beschwörungsformeln gegen Orgasmusprobleme in petto. Schön wär•«s, wenn man Sexflaute mit ein paar schnellen Kniffen beheben k•nnte. Wenn zum Beispiel Ihr Kopf und Ihr Leben so voll sind von Aufgaben, Pflichten, Groll auf den Partner und inneren Blockaden, bringt ein Tipp wie "Verführen Sie ihn/sie doch mal im Treppenhaus" ungefähr so viel wie ein Heftpflaster gegen Knochenbruch. Sprich: Stellungsanleitungen & Co nützen nicht viel, wenn man im Bett mit Schnucki nur an Schlaf und nie an Beischlaf denkt. Zuerst herauszufinden, inwieweit da Trägheit in Ihrem gemeinsamen Liebesleben eingekehrt ist und woher das genau kommt. Denn in der Regel liegt's nicht nur an beruflicher überlastung, Alltagshektik, Stress, und das alles werden wir uns genauer anschauen. Warum Sex für ein Paar so wichtig ist Ich komme Ihnen jetzt nicht damit, dass er doch sooo gesund ist. Das stimmt zwar, aber es ist nicht mein Argument, warum Sie Ihr Liebesleben nicht verkommen lassen dürfen. Sondern: Der Mensch ist eben auch ein Naturwesen. Sex gehört zu unserem Dasein. Und zu einer Paarbeziehung. Ohne ihn ist es nur eine Freundschaft oder Zweckgemeinschaft. Sex ist die kleine geheime intime Welt, die nur Sie beide teilen und in der Sie einander Facetten von sich zeigen, die sonst keiner zu sehen bekommt - genau deshalb schweisst er ein Paar zusammen. Das ist der Bereich, wo kein anderer hineindarf und Sie Ihren gemeinsamen Stil entwickeln, also etwas ganz Einzigartiges zwischen zwei Menschen. Darum braucht es auch so viel Vertrauen, sich beim Sex ganz zu öffnen, und schafft wiederum Vertrauen zwischen beiden. Sex ist eine wunderbare, lustvolle, spannende und entspannende Beschäftigung zu zweit (vorausgesetzt, er ist gut gemacht und so, dass ihn beide geniessen) und ein ganz starkes Bindeglied. Daher ist auch "kleiner Sex" besser als keiner. Und damit meine ich Sex, der zwar auf kleinem Niveau stattfindet, also weder ausufernd noch mühsam ist, aber nicht der verschrumpelte Abklatsch von etwas Tollem, was früher mal stattfand. Daher dieses Buch mit seinen vielen Anregungen. Erotische Feuerwerke sind kein Muss Wer erwartet, dass praktisch jeder Akt fabelhaft, berauschend, leidenschaftlich ist, wird entweder oft enttäuscht und dann kriegt Sex insgesamt einen negativen Beigeschmack, oder man tut's fast nicht mehr, weil für fulminanten Sex ja auch immer die Grundlagen stimmen müssen. Kurzum: Die beste Einstellung ist, zu akzeptieren, dass Sex auch mal mittelmässig oder doof oder peinlich ist, und es mit Gelassenheit und Humor zu nehmen. Wenn man aus lauter Anspruchsdenken fast keinen Sex mehr hat, entgehen einem viel zu viele Akte, die einfach nur schlicht und zärtlich sind, das Band zum Partner bestärken, oder aus denen sich spontan doch noch was Tolles entwickelt. Ich habe viele Leute interviewt, die eine gute Beziehung UND ein gutes Sexleben haben. Sie sagten allesamt, dass sie oft auch "kleinen Sex" haben. Manchmal ist etwas anderes wichtiger, zum Beispiel Zärtlichkeit, Im-Arm-Halten, Geborgenheit... Ich fragte auch, wie oft kleiner Sex okay ist. Sie sagten entweder "jedes zweite Mal" oder "zwei von dreimal", in Stressphasen darf die Rate sogar noch höher werden. Hauptsache, die sexuelle Verbindung schläft nicht ein! Es kann zwar schnelle Hausmannskost sein, ist jedoch kein Dosenfutter, sondern liebevoll serviert. Beide sind damit zufrieden, und mit noch mehr Liebe, ein paar Kniffen und Raffinesse können auch sehr köstliche Happen daraus werden. Zu diesem "Easy Sex" wird Ihnen dieses Buch viele Rezepte liefern! Aber bevor wir zu den Praxisanleitungen schreiten, schauen wir nach, WAS genau Ihr Sexualleben anstrengend oder aufwändig macht und welche Lösungswege es gibt - denn dann sind Sie der entspannten Erotik schon ein ganzes Stück näher. Wann kostet Sex überwindung? Ganz allgemein: Wenn man etwas meidet oder weglässt, was man eigentlich tun sollte, dann ja deswegen, weil die geforderte Aktivität zu viel überwindung kostet in Relation zu dem, was man geben kann oder mag. Man kann nicht, weil einen etwas behindert oder einschränkt, etwa Müdigkeit, Zeitnot, Hemmungen, oder weil das, was gefordert ist, über die körperlichen und seelischen Grenzen geht. Man mag nicht, weil man vermutet, dass der Gewinn geringer ist als wenn man es lässt. Der schlichteste Grund für Trägheit in Sachen Sex ist: zu anstrengend. Und als anstrengend empfindet man Vorgänge, die entweder den Körper sehr beanspruchen (dazu zählt auch "unbequem") oder die nicht übermässig Spass machen, vielleicht auch noch zu lange dauern. Beispiel: Wenn Joggen Sie anödet, Skifahren aber begeistert, werden Sie stundenlang Skifahren können, aber das Joggen schon nach zehn Minuten mühsam finden, obwohl beide Sportarten die Muskeln ähnlich fordern. Folglich muss man, um das Gefühl von "anstrengend" zu verringern und der Trägheit entgegenzuwirken, entweder die Körperbelastung herabsetzen oder den Spass erhöhen und/ oder die Dauer verringern (etwa durch Effektivität). Um die Körperentlastung und die Dauerverkürzung kümmern wir uns später noch ausgiebig. Werfen wir zuerst einen Blick auf Trägheit und Spasskiller. Kampf dem inneren Schweinehund Der Mensch ist nun mal von Natur aus träge: Wenn er die Wahl hat, etwas zu tun oder zu lassen, neigt er eher zum Lassen. Der eine mehr, der andere weniger, was auch damit zu tun hat, dass Menschen unterschiedliche Energielevels haben. Jedoch die gern genommene Aussage, dass man eben mit wenig Power ausgestattet oder "ein sehr entspannter Typ" sei, wird meist dann widerlegt, wenn man etwas zu verlieren droht: erstaunlich, welche Energien plötzlich zum Vorschein kommen! Faulheit hat ja auch positive Aspekte: das Nichtstun geniessen, entspannen, sich weder anstrengen noch stressen wollen. Wir befassen uns jetzt mehr mit Trägheit im Sinne von: Man sollte etwas tun, aber rafft sich nicht auf. In meiner Beratung wie in meinem riesigen Bekanntenkreis sehe ich zu oft Leute den Weg des geringsten Widerstandes gehen und die Dinge einfach geschehen lassen. Sie beklagen dann höchstens die Folgen oder werden erst aktiv, wenn es zu spät ist. Viele haben auch jede Menge Bedenken und ängste, von denen sie sich kontrollieren lassen, statt ihr Geschick selbst in die Hand zu nehmen (meist haben die ängste nicht mal Bestand, wenn man sich mal die Mühe macht, sie näher anzuschauen - oder zu überwinden). Lieber jammern sie herum und verharren in Unzufriedenheit beziehungsweise im Status Quo, obwohl sie durchaus zufriedener und glücklicher wären, wenn sie was ändern würden. Manche sind auch schon so abgestumpft, dass sie sich nicht mal Gedanken machen. Manchmal sind es nur winzige Dinge, die man machen müsste für eine deutliche Verbesserung. Aber man ist zu träge... wie zum Beispiel G, einer meiner Ex-Lover. In unserem zweiwöchigen Urlaub bemängelte er schon am ersten Abend, sein Bett sei unbequem und knarze so laut, was, nebenbei gesagt, auch seine Paarungsbereitschaft minderte. Aber er tat nichts, sondern nörgelte jede Nacht darüber. Am fünften Tag reichte es mir, ich warf ihn von seinem Bett und stemmte die Matratze hoch: die Latten des Rostes waren total verschoben. Es kostete mich nur eine Minute, sie geradezurichten, und das Bett war bequem und geräuschlos. Leider lassen auch unglaublich viele Leute ihren Sex verschlampen. Sie wehren sich nicht, wenn etwas schief läuft, sie lassen sich kaum etwas Neues einfallen (oder nur das für sie Naheliegendste), sie ändern nicht wirklich etwas. Sie mögen einwenden: "Das kommt, weil der moderne Mensch einfach zu viel um die Ohren hat, als dass er sich noch mordsmässig im Liebesleben engagieren kann." Gut: Schauen wir uns das an. SEXKILLER STREss - DER GANZ NORMALE WAHNSINN Es stimmt, dass in unserer Welt Stress und Hektik stetig zunehmen - und unsere Freizeitmöglichkeiten; denn auch die Befürchtung, etwas zu verpassen oder nicht mithalten zu können, kann zum Stress beitragen! Jedenfalls ist für Sex nicht mehr genug Zeit und Energie übrig. Schwierig wird es oft erst, wenn nur einer der beiden sehr gestresst ist und der andere nicht. Der kann sich dann oft gar nicht vorstellen, wie lustkillend überlastung sein kann, fühlt sich vernachlässigt und zieht am Partner herum, was dessen inneren Druck noch verstärkt. Der Vernachlässigte sagt dann gern: "Aber Sex ist doch super zum Abschalten und die schönste Entspannung!" Nun, das trifft auf manche zu - aber auf die Mehrzahl nicht. Faktor 1: Arbeit, Arbeit, Arbeit Der grösste Faktor ist der Beruf: Immer mehr Stellen werden gestrichen, aber die Arbeit wird ja nicht weniger, sondern muss von denen, die ihren Platz behalten konnten, mit erledigt werden. überstunden sind heute nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Doch auch ohne das wächst der Druck auf den einzelnen. Man fühlt sich angespannt und ausgelaugt, auch körperlich, kann das gestresste Hirn nicht mehr auf Sex umschalten, sich nicht mehr dazu aufraffen. ABER: Wenn der Job einen komplett auffrisst, sollte man schauen, ob man nicht eine vergleichbare Stelle findet, die humaner ist. Vielleicht sind Sie auch ein übererfüller und Perfektionist? Müssen alles selber machen, statt mal etwas an andere abzugeben? Ein Kollege oder eine Assistentin kann viele Dinge sicher vergleichbar gut erledigen wie Sie. Und manches muss auch nicht perfekt sein, vielleicht nicht mal unbedingt erledigt werden. Manche Leute rauchen sich auch auf fürs Eigenheim, stehen am Ende da mit einem leeren Haus, Schulden, einer kaputten Beziehung und fragen sich: Wozu? Mein Vorschlag: Halten Sie früh genug immer mal wieder inne und hinterfragen Sie ernsthaft, ob diese Stelle oder Tätigkeit oder der Besitz es wert ist, und versuchen Sie, etwas zu ändern. Was nützt Ihnen zum Beispiel ein gutes Einkommen, wenn Sie dafür Ihre ganze Zeit, Ihr Wohlergehen und Ihr Liebesleben opfern müssen - letztendlich Ihr Lebensglück? Könnten Sie von einer anderen Stelle, die weniger Einkommen, aber auch weniger Stress mit sich bringt, nicht besser leben? Und nicht nur Sie, auch die Menschen an Ihrer Seite wären glücklicher. Falls Sie Ihre Arbeit lieben, diese aber viel Einsatz fordert, gilt es: Stress abbauen, so weit es irgend geht, und mit dem Rest umgehen lernen! Doch wenn er Sie so fertigmacht, dass er auch Ihre Beziehung fertigmacht, dann sind Sie vermutlich im falschen Job. Tipp: Buchen Sie eine Stunde bei einem Psychologen, der auf berufliche Probleme spezialisiert ist; das reicht meist schon, um zu analysieren, wo der Haken sitzt und wo man ansetzen muss/ kann. Erschöpfung, "Kopf voll", sich unwohl fühlen: Das alles geht ja Hand in Hand mit dem Stress. Aber es muss nicht mal Berufsstress sein, es kann auch sein, dass Ihr Alltag einfach so vollgepackt ist. Unglücklicherweise neigt man dann ja auch noch dazu, seine Gesundheit zu vernachlässigen (keine Zeit, sich zu bewegen, an die frische Luft zu gehen, auf gute Ernährung zu achten), zu wenig zu schlafen und den Stress zu kompensieren mit Zigaretten, Alkohol, Tabletten, Süssigkeiten. Diese Dinge bringen den Körper - auch den Hormonhaushalt! - in einen so schlechten Zustand, dass alle Aktivitäten doppelt anstrengend erscheinen, inklusive Sex. Meine Vorschläge: ...... nach oben » LESEPROBE "WER RETTET DIE LIEBE?" 29. / 30.10. Nacht von Sonntag auf Montag Vor ein paar Stunden hatte ich Sex mit dem Mann, den ich als meine "grosse Liebe" bezeichne. Leidenschaft und Verschmelzung? Von wegen. Stattdessen war die ganze Zeit mein Hirn eingeschaltet, das jede Aktion von ihm und jede Empfindung von mir registrierte und bewertete. Ungefähr so: "Aha, er küsst mich und streichelt meine Hüfte; heute will er also. Hm, richtig Lust hab ich nicht. Mal sehen, ob was geht... Ich weiss schon, was gleich kommt: Er züngelt meinen Hals hinunter zur Brust. Naja, fühlt sich nett an, wie immer... Und schon folgt das Züngeln hinunter zum Unterleib... Seine Zunge ist wiedermal schnell unten. Bin ich erregt? Tut sich was? Hm. Früher hat mich das, was er grade tut, verrückt gemacht, jetzt kitzelt's nicht mal mehr richtig, meine körperliche Bereitschaft tritt mehr mechanisch ein, er kennt die Kniffe ja. Er weiss auch genau, wann ich bereit bin zum Verkehr. Nun schlafe ich mit ihm, und ich frage mich: Ist es das? Oder könnte ich's genausogut lassen? Ich weiss nicht, was ich grade fühlen soll... Mein Empfinden ist irgendwie so abgestumpft..." Der Gipfel des Ganzen war, dass ich gegen Ende zum Digitalwecker auf dem Nachtkästchen rüberlinste, um festzustellen, dass wir mittlerweile den gesamten Akt in nicht mal einer Viertelstunde abhaken. Allein dieser Blick zum Wecker zeigt mir, dass bei mir keine echte Erregung mehr aufkommt. Weil der Sex so zielstrebig ist und ich jeden Schritt voraussagen kann. Mir war so, als hätte Holger auch kurz auf die Uhr geschaut, und das zog mich noch mehr runter. Wie konnte es bloss so weit kommen? Denn eigentlich hatte ich immer Spass an der Erotik und viel Lust. Und wir hatten mal ein gutes Liebesleben. Das erste halbe Jahr konnten wir nicht genug voneinander kriegen. Das ging dann ein wenig zurück, was ja normal ist, also es pendelte sich ein auf zwei-, dreimal die Woche: noch ein sehr guter Schnitt bei zwei Leuten, die voll im Berufsleben stehen. Wir haben auch einiges ausprobiert, sind beide sexuell relativ offen. Beziehungsweise Holger WAR es. Bis er diesen Karrieresprung machte. Jedenfalls nach unserem Akt heute abend schlief er wie immer sofort ein, eng an mich gekuschelt. Das mag ich, es ist so geborgen und beruhigend, normalerweise bin ich dann auch bald im Reich der Träume... Aber vorhin lag ich nur da und die Gedanken kreisten in meinem Kopf. Irgendwann merkte ich, wie der Hals eng wurde und das Schluchzen hochstieg. Ich stand vorsichtig auf, schnappte mir mein Kissen und die zweite Decke und schlich mich aus dem Zimmer. Ich darf ihn nicht wecken, er braucht seinen Schlaf. Ausserdem wird er sehr unwillig, wenn ich ihn nachts mit meinen Sorgen oder "Beziehungsproblemchen" behellige. Nun liege ich auf der Gästematratze in meinem Arbeitszimmer und kann nicht schlafen. Stattdessen heule ich Rotz und Wasser. Verdammt verdammt verdammt... Normalerweise sollte ich jetzt glücklich sein. Vor sechs Stunden hat Holger beim Abendessen beiläufig gesagt: "Ich finde, wir können allmählich mal ans Heiraten denken." Jetzt ist es schon halbdrei Uhr morgens und ich liege immer noch wach und zermartere mir den Kopf. Wir hatten beide das Thema Heirat immer vermieden oder vor uns hergeschoben, weil ich in meiner ersten Ehe sehr verletzt wurde und weil ich keine Babies kriegen kann. Holger wollte eigentlich irgendwann ein Kind oder zwei. Nun hat er sich wohl entschlossen, drauf zu verzichten. Ob das jetzt meinetwegen ist oder ob er sich zur Zeit aufgrund seines Stresses ohnehin keine vorstellen kann, sei dahingestellt. Jedenfalls fühlte ich mich ein bisschen überrumpelt und angezickt, schon weil ich mir einen Heiratsantrag romantischer und entschlossener vorgestellt hatte - also etwas, wo ich einfach nur aus vollem Herzen "ja" sagen müsste. Aber so war's auch okay, denn so konnte ich antworten: "Hm, könnte man drüber nachdenken." Ich bin nämlich auch noch nicht hundert Prozent entschlossen. Und zwar nicht nur wegen meiner Unfruchtbarkeit und meiner schlechten Erfahrungen. Die stärkeren Argumente wurden mir vorhin erst klar, nach dem Sex, als ich nicht einschlafen konnte. Da hab ich erst angefangen, realistisch drüber nachzudenken, ob das der Mann und die Beziehung sind, mit denen ich den Rest meines Lebens verbringen will. Und kam zu dem Schluss: so wie's derzeit ist, nein. Unsere Beziehung ist nur noch ein müder Abklatsch, ein verkümmerter Krüppel von dem, was sie mal war. Was waren wir die ersten zwei Jahre für ein Dream Team! Reisen, Kurztrips, gemeinsamer Sport, romantische Abendessen, durchtanzte Nächte, Picknicks, verregnete Wochenenden durchgehend im Bett... Davon ist nichts mehr übrig. (Oh Mann, die Schluchzerei geht schon wieder los!) Holger kommt spät nach Hause und ist so ausgelaugt, dass er nur noch kurz vor dem Fernseher entspannt und dann ins Bett geht. Oft arbeitet er sogar am Wochenende, den Rest seiner freien Zeit verbringt er vor allem mit Sport. Holger liebt Tennis, ich spiel's nicht, ich bin ein Ball-Idiot. Also leider ein Sport, den wir nicht zusammen machen können, genauso wie sein Fitness im Studio. Den Sport braucht er zum Ausgleich, das verstehe ich. Aber ich! ich! Ich fühle mich so vernachlässigt! Es kommt mir vor, als bin nur noch dafür da, ihn aufzufangen, zu hätscheln, zu trösten. Und wo bleibe ich? Ich hab auch mal Probleme und Stress und Bedürfnisse. Dafür hat er keine Zeit, keinen Kopf, keine Energie. Ich habe seit längerem das Gefühl, ich gebe sehr viel und bekomme sehr wenig. Das hab ich ihm auch schon gesagt, aber er vertröstet mich: "Das ist doch nur eine schwierige berufliche Phase! Das geht vorbei!" Tut's aber nicht, sondern läuft schon seit anderthalb Jahren so. Ich hab allmählich meine Zweifel, dass es vorbeigeht. Was auch sehr drunter leidet, ist unser Sex. Er nimmt sich ja nicht mal mehr dafür richtig Zeit. Unsere Akte sind viel zu kurz und routinemässig; Holger wendet ein paar Griffe an, die sich bei mir bewährt haben, um sich das ganze abzukürzen, denn für ein richtiges Vorspiel ist er zu gestresst, zu müde, ausserdem muss er ja morgen wieder früh raus und braucht seinen Schlaf bzw. seine ganze Kraft für den aufreibenden Job. Durch all das ist meine Lust rapide zurückgegangen. Unsere derzeitige Quote liegt bei dreimal im Monat, und meinetwegen könnte es sogar noch weniger sein. Manchmal tu ich's nur ihm zu Liebe. Früher war er auch mal zärtlich. Was haben wir geknutscht, gekuschelt, gestreichelt, massiert! Jetzt ist das alles auf ein Minimum geschrumpft. "Aufs Nötigste reduziert", würde Holger es ausdrücken. Ich muss was tun. Wir müssen was tun. Es muss sich gewaltig was ändern, vorher kann ich ihn nicht heiraten. Oder? Mo, 30.10., Mitternacht Irgendwann frühmorgens muss ich doch eingeschlafen sein und erwachte gegen zehn, völlig gerädert. Holger war schon weg zur Arbeit, hatte mir einen Zettel auf dem Küchentisch gelassen: "Heute abend Geschäftsessen, wird spät, warte nicht auf mich. Kuss!" Kann heute keine Kummerkastenbriefe beantworten, hab selber Kummer. Vielleicht sollte ich an mich selber schreiben: "Liebe Diana, meine Partnerschaft ist im Eimer..." Aber ich bin zu dicht dran. Was macht eine Frau mit Beziehungsproblemen? Sie behelligt ihre beste Freundin. Zum Glück kann ich sie fast jederzeit im Büro anrufen. "Hey Doro, ich bin's..." "Hi! Wollte dich auch grade anrufen! Ich muss dir was erzählen!" Ich kam gar nicht erst dazu, meinen Seelenmüll loszuwerden - Doro ist derzeit gut drauf: "Du weisst ja, gestern hatte ich mein drittes Date mit Daniel. Es war so klasse! Wir waren Tapas essen und er hat mich die ganze Zeit gefüttert, das ist so sinnlich! Und als ich sage, 'Hey, willst du mich mästen? Ich werde zu dick!', meint er, 'Mein Engel, du bist perfekt, selbst mit zehn Kilo mehr wärst du's noch!' Ist das nicht supersüss? Ich hätte ihn direkt im Lokal anfallen können..." Das war nun gar nicht das, was ich grade hören wollte, aber Doro war nicht zu bremsen: "Danach schlug er noch 'ne Bar vor, aber ich dachte, wenn wir jetzt noch da hingehen, sind wir zu müde und zu betrunken fürs Knutschen, also schlag ich noch einen Absacker bei mir vor, und kaum sind wir zur Tür rein, umfasst er mich von hinten und setzt mir so zarte Küsse in den Nacken und streichelt meinen Bauch, woah, mich überlief's total. Und ich sag dir, der Mann kann küssen! Nicht gleich so 'Zunge in Hals', sondern ganz vorsichtig und verspielt - kennst du das, dass dann so ein Kitzel bis in den Unterleib entsteht? Mir ging noch durch den Kopf, dass eine Frau mindestens bis zum vierten Date mit Sex warten sollte, aber dieser Typ hat mich so angemacht, und dann der ganze Wein..." Apropos Wein: ich musste schon wieder weinen. Mit Holger hatte ich öfter solche Abende, doch es ist so lange her. Doro unterbrach ihren Redeschwall: "Was ist los?" Ich erzählte von meiner ganzen Misere. "Hast du ihm in letzter Zeit mal gesagt, wie du dich fühlst?" wollte sie wissen. "Naja, ich hab's angedeutet. Du weisst ja, man darf Männer nicht zu sehr unter Druck setzen, sonst blocken sie nur. Ausserdem, er würde sich ja mehr einbringen, wenn sein Job ihn nicht so auffressen würde. Ich kann ja nicht verlangen, dass er meinetwegen seine grosse Karriere hinschmeisst." "Du musst trotzdem Klartext mit ihm reden. Dass du ihn nicht heiraten kannst, solange die Beziehung dich nicht glücklich macht. Es MUss doch einen Weg geben, dass er weniger arbeitet." Sie hat ja Recht. Ich beschloss, ihn gleich heute abend drauf anzusprechen, falls er nicht allzu spät nach Haus käme... Es wurde zehn... halbelf... elf. Ich ging zu Bett, todmüde, und konnte doch nicht einschlafen, weil mir das so in der Seele brennt. Endlich gegen zwölf höre ich die Tür gehen, höre, wie er leise ins Bad geht und dann leise ins Schlafzimmer kommt, weil er denkt, ich schlafe schon. Wehmut steigt in mir auf, weil er doch trotz allem ein wunderbarer Mann ist. Ich schlucke den Kloss im Hals runter und sage: "Ich bin noch wach." "Hey", sagt er mit warmer Stimme und gibt mir ein Küsschen, "warum schläfst du noch nicht?" Ich rieche, dass er reichlich getrunken hat, was mich eigentlich nicht stört, aber es bedeutet, dass er noch weniger als sonst Lust auf eine späte Beziehungsdiskussion hat. Ich versuch's trotzdem: "Ich würde gern was mit dir besprechen..." "Lass uns das auf morgen verschieben, ich bin völlig erledigt." Wenn ich eins als Kummerkastentante gelernt habe, ist es, dass eine Frau, die einen Mann zu einem solchen Gespräch zwingen will, sich nur selber in den Fuss schiesst. Es gilt, eine kluge Balance zwischen Akzeptanz und Eigeninteressen zu finden. Ich gebe ihm einen Kuss, er schläft sofort ein und ich schleiche in die Küche, um mir ein grosses Glas Rotwein zu holen, mit dem ich mich an den Computer setze. Durchs Niederschreiben werde ich die quälenden Grübeleien wenigstens zum Teil los. Morgen... morgen werd' ich mit ihm reden... nach oben » LESEPROBE "MISTER AUssICHTSLOS" KAPITEL 1: All Inclusive Georg der Geizige Ob das noch was wird mit mir und der Liebe? Heute morgen überprüfte ich mein Spiegelbild nach neuen Fältchen und grauen Haaren und sprach zu mir selbst: Julia Solinski, jetzt bist du 35 und seit fast einem Jahrzehnt auf der Suche nach einem brauchbaren, •Liebens-werten• Partner für eine lange und anständige Beziehung. Die Frage dabei ist weniger, wo kriege ich Männer und vor allem Verehrer her? Daran habe ich keinen Mangel (noch nicht, Gottlob). Sondern: Wie unterscheide ich die Guten von den Flops? Können die nicht Schildchen tragen wie die fehlerhafte Ware im Kaufhaus? Das würde uns Frauen einiges ersparen. Das Gemeine an so einem "Mr. Aussichtslos" ist, dass er selten von vornherein zu erkennen ist. Das liegt vor allem daran, dass Mann sich einer Frau am Anfang nur von seiner besten Seite zeigt. Wir halten ihn für einen fabelhaften Fang, werfen unser Herz auf ihn und den Kopf gleich hinterher, sodass wir liebesblind sind für all die kleinen Signale, was für einen Fisch wir da eigentlich geangelt haben. Der Unterleib sorgt für die Ausschüttung von Hormonen, die das Hirn zusätzlich vernebeln und uns eingeben: endlich, der wird es sein...! Und schon nimmt das Unglück seinen Lauf. Mit "Mr. Aussichtslos" meine ich einen Mann mit Macken, die ihn für längere Beziehungen ungeniessbar machen. Und zwar nicht Macken wie Unordentlichkeit, Allergie gegen Küchenarbeit, Sammelwut, Sportfanatismus, beharrliches Festhalten an seltsamen Hobbies und ähnliches. Mit Liebe und gutem Willen lassen sie sich durchaus mit einer Beziehung vereinen. Sondern ich meine grundlegende Eigenschaften, die mit unserer gängigen Vorstellung von einer erfüllten Partnerschaft einfach unvereinbar sind. Und zwar für fast alle Frauen. Wenn Mr. Aussichtslos trotzdem etwas Längeres zustande bekommt, kann das nur an drei Dingen liegen: 1) Er findet eine Partnerin mit kompatibler Macke oder 2) eine mit unerschöpflicher Leidensfähigkeit, die man bisweilen als masochistisch bezeichnen kann, oder 3) er ändert sich grundlegend - worauf eine Frau allerdings nie setzen sollte (!!! drei dicke Ausrufezeichen für all die Leidensgenossinnen, die sich einbilden, ihren Partner ändern zu können). Natürlich gehörten lang nicht alle Männer, die sich im letzten Jahrzehnt um meine Gunst bemühten, zur Kategorie "Aussichtslos". Viele von ihnen waren nur für mich persönlich unbrauchbar, zum Beispiel Superspiesser, Phlegmatiker, Workaholics, Supersofties, Depressive, und die meisten haben inzwischen ihren Hafen gefunden. Ich hingegen bin weder verheiratet noch dauerhaft verbandelt (was mir selber nichts ausmacht, ehrlich, obwohl es mit 35 ja normal ist, verheiratet zu sein). Da fragt sich doch: Hatte die gute Julia so viele unbrauchbare Männer, weil sie selbst unbrauchbar ist? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Immerhin hatte ich, neben einer beachtlichen Reihe von Kurzbeziehungen, auch ein paar längere. Mit unbrauchbaren wie auch brauchbaren Partnern. Wie auch immer... Vor zehn Jahren, nach meiner Grossen Liebe - Sebastian hatte mich verabschiedet, als er seine Traumfrau traf -, befand ich mich ein Jahr lang in Paralyse, das ich hauptsächlich damit verbrachte, hypnotisiert vor dem Telefon zu sitzen, lange Briefe an ihn zu entwerfen, von einem Happy End zu fantasieren und meine Freundinnen Sandra und Daniela mit den ewig gleichen Spekulationen anzuöden. Bis ihnen der Kragen platzte. Sandra warf mein Telefon in den Müll, Daniela konfiszierte alle überbleibsel der Grossen Liebe: Briefe, Fotos, vertrocknetes Haargel, zwei Fussnägel, die ich aus dem Abfluss gepfriemelt hatte... Dann verpassten sie mir unter Einflössung von Alkohol ein sexy Outfit und schleppten mich auf eine Party. Ich erkannte, dass es noch andere Hoffungsträger neben meinem Ex gab. Ab da warf ich mich blindlings ins Single-Treiben - mit denkbar schlechten Voraussetzungen: verwirrt (will mich überhaupt noch einer?) und verzweifelt (werde ich je dem Richtigen begegnen?). Voraussetzungen, die einen geradewegs dazu prädestinieren, sich auf den Falschen einzulassen. Der erste war Georg. Ich kannte ihn schon vom Sehen aus meinem Lieblings-Club, denn er war schwer zu übersehen: baumlang und breitschultrig, ein Mann zum Anlehnen, genau das Richtige für eine vom Schicksal gebeutelte, verschmähte und dementsprechend unsichere Frau. Er rempelte mich im Gedränge an, ich sagte "hey", er sagte "hey" und dann, "ich hab dich gar nicht gesehen. Du bist so klein. Aber wirklich süss." Wir quasselten uns den Mund trocken, was mir gar nicht so auffiel, weil ich so begeistert war. Am Ende sagte er, "Lass uns mal einen Kaffee trinken gehen", und ich gab ihm voller Entzücken meine Telefonnummer. Aus heutiger Sicht und nach Hunderten von Dates wage ich folgendes zu behaupten: Wenn ein Mann fürs erste offizielle Date "Kaffeetrinken" vorschlägt, ist er entweder nur mässig interessiert oder geizig. Oder beides. Denn abends etwas trinken oder gar essen zu gehen, wäre wesentlich zeit- und kostenaufwändiger. Einer der übelsten Fälle, die ich in dieser Hinsicht erlebt habe, war ein gewisser Volker, den ich über eine Kontaktanzeige kennen gelernt hatte. Auf dem Foto sah er ganz nett aus, und das, was er über sich schrieb, klang auch ganz nett. Wir verabredeten uns seinem Wunsch gemäss "auf einen Kaffee". Er kam über die Strasse und ich wunderte mich schon, dass er einen Rucksack dabei hatte, obwohl er mit dem Auto da war. Was auf dem Foto nicht zu sehen war: ein Hitler-Haarschnitt, eine Spiesser-Brille und ein grämlich-gräulich-verbiesterter Gesichtsausdruck. Nun denn, die Anstands-Schnupperstunde musste sein. Er bestellte ein Weizenbier - gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! fand er -, ich ein Mineralwasser. Er sagte, er habe seit dem Frühstück nichts gegessen, ich rühmte die gute und vielfältige Küche des Cafés: von kleinen Kleinigkeiten bis grossen Gerichten alles lecker und zu moderaten Preisen. Er jedoch öffnete seinen Rucksack, nestelte darin herum und hievte dann drei gehäufte Hände voll Erdnüsse auf den Tisch, die er während unseres Gesprächs schälte und mampfte, wobei er im Redefluss ab und zu ein Bröckchen herüberwarf. Und er redete viel. über seinen Job im gehobenen Beamtentum, seine Datscha am Wasser, seinen Sport, sein Pech mit Frauen... Selbstredend nahm ich keine einzige Nuss, in der Hoffnung, dass er bald auf die Idee käme, dass mitgebrachte Verpflegung vielleicht in einem bayrischen Biergarten geduldet, in einem schicken Café jedoch völlig unangebracht ist. Die Bedienung sah uns schon ganz schräg an und musste alle Nase lang den von Schalen überquellenden Aschenbecher leeren. Ich möchte wetten, er hatte die Erdnüsse in einem dieser mexikanischen Lokale eingesteckt, wo sie säckeweise herumstehen. Endlich waren die Haufen auf dem Tisch verzehrt, ich atmete auf - voreilig. Volker holte noch einmal die selbe Menge aus seinem Säckel, bestellte ein weiteres Bier (verdammt!) und wurde nicht müde zu betonen, wie bezaubernd er mich fand. Ich lächelte still und harrte dem Ende des Dates. Es ging ans Zahlen. Die Bedienung sah ihn an, fragte "zusammen?", er sagte "getrennt". Und getrennt waren denn auch unsere Wege, für alle Ewigkeit, obschon er mich beim Abschied eindringlich um ein Wiedersehen bat. Nicht dass ich finde, der Mann müsse immer einladen. Wenn ich zwei Bier gehabt hätte und er nur ein Wasser, hätte ich bezahlt. So ein offensichtlicher Knauserer wird heute sofort aussortiert. Wer nicht dumm ist, wird seinen Geiz zumindest am Anfang verstecken, hier und da zähneknirschend eine Rechung begleichen und unauffällig versuchen, sie von vornherein so niedrig wie möglich zu halten. Georg und ich gingen also einen Kaffee trinken. Wir plauderten und flirteten, zwei Stunden flogen dahin wie Minuten, er musste los und sagte beim Zahlen eindringlich "ich lad dich ein" (ich hatte ein Glas Tee). Ein Mann, der solche Lappalien extra ansagt, erwartet, dass die Frau sich das merkt und beim nächsten Mal die Börse zückt, selbst wenn es sich dann um ein Fünf-Gänge-Menü handelt. Am liebsten wäre ihm, die Bewirtete würde, schon während er ihr gönnerhaft ihr Getränk reicht, ankündigen: "Das nächste Mal übernehme ich". All das wusste ich damals noch nicht. Ich fand nur, dass es nicht der Rede wert war (finanzmässig standen wir ungefähr gleich: beide Studenten im letzten Semester). Aber dachte mir nicht viel dabei. Ich war verknallt. Georg schien auch recht angetan, denn er rief mich bereits am nächsten Tag an. Wir redeten eine Ewigkeit, zum Ende des Telefonats überlegte ich, dass ich gern mit ihm essen würde, aber da ich gerade völlig abgebrannt war, schlug ich vor, etwas zu kochen. Böser Fehler, ich weiss. Eine Frau sollte einen Mann nicht schon zum ersten offiziellen Date bekochen, denn erstens wirkt sie dann allzu interessiert, zweitens stellt sie die Weichen: sie ist diejenige, die macht und tut und betüddelt, obwohl es am Anfang genau umgekehrt sein sollte. Der Beginn einer Beziehung ist meistens die einzige Zeit, wo der Mann die Frau umwirbt und sich ein paar Beine ausreisst. Hat er sie dann im Sack, entwickelt es sich oft so, dass eher sie sich kümmert und die Kiste am Laufen hält (•Beziehungsarbeit leistet•). Männer wollen werben, denn das gibt ihnen das Gefühl, etwas Wertvolles zu erringen. Nimmt frau ihnen das, beraubt sie sich auch selbst an Wert. Wie auch immer: Am übernächsten Tag erschien er also abends zum gemeinsamen Dinner. Ohne Wein oder Blümchen oder dergleichen. Ich dachte, naja, sicher kommt er direkt von der Uni. Ich hatte Speckknödel mit Pilzragout und Salat gemacht, und zwar extra viel, um die nächsten ein, zwei Tage noch etwas Leckeres zu haben und nicht kochen zu müssen. Er aber schaufelte mein liebevoll bereitetes Mahl in sich hinein, als müsse er für zwei Wochen auf Vorrat essen, und keuchte zwischendurch mit vollem Mund, "boah, das schmeckt echt klasse". Ich war noch beim ersten Teller, da hatte er schon drei intus, in der Pfanne war noch ein kläglicher Rest, er sagte, "boah, bin ich voll, ich muss erst mal Pause machen, vielleicht können wir das später noch essen..." Hätte für morgen sowieso keine richtige Mahlzeit mehr ergeben. Ich hatte das Gefühl, Georg wäre gern auf Tuchfühlung gegangen, aber irgendwie war mir nicht mehr so danach. Stattdessen räumte ich den Tisch ab und spülte, während er am Küchentisch sass und mich unterhielt. Danach vernichtete er den Rest des Ragouts und bat noch um Brot, um die Pfanne auszuwischen und die Salatsosse aufzutunken. Ich dachte, tja, baumlange Typen haben eben einen mächtigen Appetit, und das bewahrheitete sich bald auch in sexueller Hinsicht. In den kommenden Wochen würden wir es sehr sehr oft tun. Bei unserem nächsten Treffen kam es allerdings noch nicht zu intensiverem Körperkontakt. Der Grund: K.O. meines Riechorgans. Und zwar hatte er, als wir es uns mit Rotwein auf dem Sofa gemütlich machen wollten, seine Schuhe ausgezogen. Im Nu war das ganze Wohnzimmer erfüllt von einem bestialischen Gestank. Als wären seine Füsse grade eben exhumiert worden. Mir wurde augenblicklich übel, ich riss die Fenster auf und musste ihn bitten, Schuhe und Socken vor die Tür zu stellen und seine Füsse zu waschen. Nachdem sich diese Szene ein paar Tage später in ähnlicher Form wiederholte, bat ich ihn unter Androhung von Hausverbot, künftig seine Luftverpester draussen zu lassen und in meiner Wohnung als erstes seine Quanten unter die Dusche zu halten. Dem leistete er Folge, denn es schien ihm bei mir sehr gut zu gefallen. Ich wunderte mich zwar ein bisschen, dass er nie mit mir ausging oder ins Kino (ich gehe nämlich sehr gern aus, und nach der Grosse-Liebe-Trennungs-Lähmung hatte ich meine Geselligkeit wiederentdeckt). Doch ich beruhigte mich selbst: er ist halt so verrückt nach mir, er will lieber mit mir allein sein. Blöd war bloss, dass ich viel Zeit mit Nahrungsbeschaffung und -zubereitung verbrachte; beziehungsweise war ich blöd gewesen, ihn schon mit dem ersten Date auf den Geschmack zu bringen: Fast jeden Tag rief er an und sagte mit herzerweichend süssem Schmelz, "Kann ich heut abend zu dir kommen? Kannst du uns was Leckeres zaubern?" Er war stets bei mir, weil er in einem schlecht erreichbaren Stadtteil wohnte. Und zwar in einer, wie er sagte, "nicht besonders wohnlichen kleinen Studentenbude". Meine Wohnung lag in der Nähe seiner Uni und seines Nebenjobs, so dass er danach fast jeden Abend zu mir fuhr und morgens direkt wieder hin. Am Wochenende war er ohnehin bei mir, weil: "Bei dir ist es viel schöner". Logisch. Da war es sauber und gemütlich, es gab ordentlich Verpflegung und jede Menge Sex. Zuerst dachte ich noch: Jubel! ich habe endlich wieder einen Freund! und er möchte wirklich mit mir zusammen sein! er schätzt meine Gesellschaft! Aber allmählich schlichen sich Zweifel ein. Nachdem die übliche Anfangs-Sexgier etwas nachgelassen hatte, bestand ich immer öfter darauf, auszugehen. Das lief jedes Mal so ab: Im jeweiligen Club wartete er so lange mit dem Bestellen ("ich hab ja zuhaus noch was getrunken"), bis mir der Mund ganz pelzig wurde und ich losging, um uns etwas zu holen. Erst für die nächste Runde erbot er sich, wohl wissend, dass ich oft keinen zweiten Drink nehme. Manchmal konnte er allerdings "leider, leider" nicht für die zweite Lage aufkommen: dann hatte er - natürlich rein versehentlich! - das Geld vergessen, es versäumt, zur Bank zu gehen, oder gerade Ebbe in seiner Kasse, weil er einem Freund eine grössere Summe hatte leihen müssen. Als ich vorschlug, ins Kino zu gehen, fragte er, "Lädst du mich ein?" "Georg. Ich lade dich doch dauernd schon ein." "äh hähä... war nur ein Test." "Also gehen wir?" "ähm... gern ein andermal. Ich hab nur ganz wenig Geld dabei, das brauch ich morgen für ein Fachbuch." Wir waren nie im Kino. Bei einem der Clubbesuche verkündete er: "Ich will mal 'ne reiche Frau heiraten". "Meinst du das im Ernst?" "Na klar, warum sollen immer die Männer blechen? Ich hätte gar keine Hemmungen, mich von 'ner Frau versorgen zu lassen." Ich hätte gern "das merke ich" erwidert, aber ich sagte nur, "Ja wenn du dann die Kinder kriegst und den Haushalt machst..." In meinem Haushalt machte er jedenfalls keinen Finger krumm. Leider krümmte er ihn nicht mal, um etwas aus seiner Brieftasche zu fischen - etwa um meinen Kühlschrank zu füllen, den er regelmässig heimsuchte wie eine Heuschrecke. Zuerst versuchte ich noch, meinen wachsenden leisen Unmut hinwegzuwischen mit Gedanken wie: Liebe rechnet nicht auf. Aber er brachte nie etwas mit, nicht einmal Wein oder Bier zu dem Essen, was ich kochte, und die Küche durfte ich am nächsten Tag allein aufräumen. Als ich ihn darauf ansprach, sagte er mit argloser Miene, "aber ich bin doch Gast! Und ich dachte, als Gast muss man nichts mitbringen und nicht helfen! Wenn du zu mir kämst, würde ich dich auch bewirten!" Dazu gab ich ihm gern Gelegenheit. Und hatte auf dem Hinweg zu ihm viel Zeit zur Vorfreude: Ich war eine komplette Stunde lang unterwegs, mit U-Bahn, Bus und zu Fuss. Was anderes als die pure Knickrigkeit konnte einen Menschen dazu treiben, in so einer abgelegenen und schäbigen Gegend zu wohnen? Und diese Bude! Ein karges Mini-Zimmerchen ohne Sitzmöbel, eine Ein-Mann-Matratze und ein Fernseher auf dem Boden, keine Vorhänge am Fenster. Wie sollte ich dort schlafen, und wie wollte er in dieser Karikatur einer Küche etwas zubereiten? Nun ja. Er hatte alles bestens vorbereitet und bewirtete mich fürstlich. Es gab diesen Miracoli-Ersatz vom Billig-Discounter (Spaghetti mit einer grässlichen Sosse aus Tomatenmark und Geschmacksverstärker-Würzmischung) und Billig-Parmesan (die Sorte, die nach Kotze riecht). Dazu No-Name-Bier aus der Dose und als Nachtisch den Rest einer Schokoladentafel. Immerhin musste ich mir um die Kalorien keine Sorgen machen, auch nicht in Bezug auf das Frühstück, denn in seinem Kühlschrank hätten selbst Kakerlaken Depressionen bekommen. Moment mal...! Gerade wurde mir klar, warum er bei mir immer so hungrig war. Die Risse im Lack vergrösserten sich täglich. ... (Fortsetzung im Buch! Hier aber noch das Ende des Kapitels:) DocBeatrice kommentiert: Bekanntlich hört beim Geld die Freundschaft auf - und oft genug auch die Liebe: Zwei von drei Paaren streiten gelegentlich über's Finanzielle, 38 Prozent geraten deswegen in eine Dauerkrise. Obwohl Frauen im Durchschnitt deutlich weniger verdienen und besitzen als Männer, scheinen letztere knauseriger zu sein; 11 männliche Prozent bestehen in Beziehungen sogar prinzipiell auf getrennter Kasse, und mehr als jede dritte Frau klagt über den Geiz ihres Gefährten. Schon eine Partnerschaft mit einem Sparsamen hat ein hohes ärger-Potential - mit einem Geizkragen ist sie unerträglich. Was den Geizigen vom Sparsamen unterscheidet, ist Egoismus. Er geizt nicht nur mit materiellen Dingen, sondern auch in vielen anderen Bereichen: Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Unterstützung, Hilfsbereitschaft... "Geiz ist eine der schäbigsten Charaktereigenschaften überhaupt", findet die kluge Elke Heidenreich. "Geiz hat ein verkniffenes Gesicht, und seine Schwester ist die Gier. Nichts geben wollen heisst auch: alles haben wollen". Dementsprechend entsteht in einer Beziehung so jemandem sehr schnell Ungleichgewicht, zumal Frauen dazu tendieren, zu viel in die Liebe zu investieren - viele verschwenden sich geradezu. Vor allem solche, die heimlich daran zweifeln, ob sie "Liebens-wert" sind. Der Deal lautet: Wenn ich dir viel gebe, bin ich es wert, auch etwas zu bekommen - vor allem Zuneigung und Zuwendung. So einer Frau fällt es auch schwer, Grenzen zu setzen und um etwas zu bitten. "Sie hat Angst, dann möglicherweise zurückgewiesen und alleingelassen zu werden", sagt der berühmte amerikanische Paartherapeut John Gray. Das alte Bibel-Motto "Gebt und euch wird gegeben werden" mag oft stimmen, aber eben nicht immer. Manche verdrängen aus lauter Liebesbedürfnis oder Verlustangst, dass sie nicht geliebt, sondern ausgenutzt werden. Wobei zum Ausgenutzt-Werden ja auch immer zwei gehören: Einer, der's tut, und eine, die's zulässt. John Gray meint, es liege zwar "nur selten in der Absicht eines Mannes, viel zu nehmen und wenig zu geben. Dennoch sind Männer dafür bekannt, dass sie in einer Beziehung weniger geben als die Frau." In so einem Fall erwartet sie meistens, dass ihr Liebster von sich aus auf die Idee kommt, sich zu revanchieren - und wartet oft vergebens. Denn er denkt: Ich habe offensichtlich etwas gut bei ihr. Grays Tipps: Erstens selbst einen Ausgleich schaffen, indem Sie weniger geben, zweitens ihn ermutigen, sich mehr um Sie zu sorgen, drittens ihn ganz konkret um das bitten, was Sie möchten - in kurzen, klaren, freundlichen Worten. Normalerweise stellt sich die Balance dann bald von selbst wieder ein. Falls das nicht eintritt, sind Sie entweder mit einem Mann zusammen, der Sie nicht liebt, oder mit einem, der ungern gibt - was letztendlich auf das selbe hinausläuft. Da kann ich bloss raten, was mir vor vielen Jahren mal eine kluge Freundin sagte: "Ich finde, wir sollten unsere kostbare Zeit nur mit dem Mann verbringen, der unser Leben bereichert." •© Beatrice Poschenrieder Siehe auch Rezension bei Elitepartner: nach oben » LESEPROBE "DER BESTE SEX ALLER ZEITEN" SEXPHANTASIEN - Kopfkino Je heftiger die Sexphantasien einer Frau, desto mehr Lust und Orgasmen hat sie. Aber kommt es noch besser, wenn sie ihre Hirngespinste mitteilt? Oder gar umsetzt? Bo Derek wird von Wilden gefangen genommen und soll dem Häuptling "geopfert" werden. Dazu bindet man sie auf einem Podest mitten im Dorf fest. Vor allen Leuten wird ihre Scham rasiert, ihr Körper von Frauen bemalt - mit den Brüsten geben sie sich besondere Mühe. Sie wird gegen ihren Willen erregt. Der Chef steht daneben und reibt seinen Penis. Er ist riesig! Da er nicht ohne weiteres in Bo hineinpassen wird, wird sie von einem kleiner bestückten Stammesmitglied •vorbereitet•. Währenddessen sieht sie die wachsende Erektion des Häuptlings, ist zugleich ängstlich und geil. Als ihr der Kleinere den ersten Orgasmus verschafft hat, übernimmt der Häuptling, und sie kommt nochmal... Das habe ich mir gestern beim Akt mit Tim vorgestellt - unter anderem. Ich besitze ein breites Repertoire an Filmchen, von denen ich einige kurz anscanne, bevor ich an einem hängenbleibe, das mich gerade anmacht und dann im Geiste schön ausgemalt wird. Wie die meisten Frauen bemühe ich oft mein privates Eros-Kopfkino, um mich erregungstechnisch hochzupushen. Und zwar nicht nur beim Sex mit mir selbst, sondern auch zu zweit. Es mag nicht besonders schmeichelhaft für meinen jeweiligen Beischläfer sein, dass ich, während er sich mit mir abmüht, in Gedanken woanders bin, doch grade für den Gipfelsturm ist es oft unabdingbar. In der Sexualforschung ist ja längst bekannt, dass Frauen nicht nur häufiger, sondern auch variationsreicher und ausgefallener phantasieren - einfach deswegen, weil wir im Allgemeinen nun mal schwerer auf Touren kommen als Männer. Sie wollen nun wissen, ob Sie die Lust Ihrer Partnerin - und auch Ihre eigene Lust - ankurbeln können, indem Sie ihr entlocken, was sich gerade in ihrem Hirn abspielt. Aber könnten Sie es auch verkraften, dass Ihre Liebste keineswegs Detailaufnahmen vom Beischlaf mit Ihnen visualisiert, sondern einen anderen Mann oder mehrere gleichzeitig, alle mit prachtvollen Körpern und Gemächten? Würden Sie nicht unwillkürlich denken, •Genüge ich ihr nicht?• Und selbst wenn dem nicht so ist, weil Sie wissen, dass es sich keineswegs um ihre reellen Bedürfnisse handelt (!), ist das Ausplaudern nicht immer produktiv. Ich liess mich einmal dazu überreden, eine meiner Lieblingsszenen zu verraten: Irgendwo in Südamerika werde ich - wegen Verdacht des Schmuggels - gefilzt. Der breitschultrige uniformierte Beamte nimmt mich mit in ein Nebenzimmer und tastet mich ab. Unter dem Vorwand, nach Drogenpäckchen zu suchen, fasst er mir ins Shirt, an die Scham, in alle Körperöffnungen. Zur näheren Untersuchung zieht er mir die Hose aus, legt meinen Oberkörper über den Tisch. Es ist beängstigend und aufregend zugleich, so exponiert zu sein. Ehe ich mich's versehe, ist er in mir drin... In den folgenden Wochen versuchte mein Lakengenosse einige Male, diese Enthüllung zu nutzen, um uns beide in Fahrt zu bringen. Er raunte mir schweratmig ins Ohr: "Na, wo hast du deine Schmuggelware?" und tat so, als suche er danach. Spätestens wenn er mich eingehend •untersuchen• wollte, brach ich ab. Meine Konstruktion in seiner Auslegung war nicht mehr so, wie sie mich anheizte. Und sie bekam so etwas Banales, fast Lächerliches. Ich musste ihn schliesslich bitten, es zu lassen. Schon wenn ich Phantasien nur mitteile, ohne dass mein Hase etwas damit macht, funktionieren sie danach oft nicht mehr. Das obszöne Geheimnis, das sie so erregend machte, ist kein Geheimnis mehr. Ausserdem denke ich dann, er weiss in bestimmten Momenten, was gerade vor meinem inneren Auge abläuft. Er wird zum unsichtbaren Dritten in meinem Privatfilm - das stört. Fazit: Bedrängen Sie Ihre Partnerin nie, ihre intimen Revuen preiszugeben. Und sollte sie es einmal aus freien Stücken tun, verkneifen Sie sich jegliche Kritik, Analyse, Witze, wertende Kommentare usw. Dann fragt sich nur: Will sie's beim •Bettgeflüster• belassen oder es auch ausleben? Um's nochmal klarzustellen: Die Sexphantasien von Frauen sind nicht dasselbe wie deren Sexwünsche! Obwohl das von Männern allzu oft verwechselt wird. Die meisten dieser feuchten Träumereien wollen keineswegs realisiert werden - jedenfalls nicht von Seiten der Träumerin. Zum Teil sind die Szenen zu hart (zum Beispiel Spiele mit Geräten oder •Natursekt•, Sexsklavin sein, gnadenlos genommen werden), zum Teil machen sie Angst (Orgien, Sex mit Fremden, Fesselungen etc.), würden in der Realität weh tun (wie SM, Vergewaltigung, Analverkehr), sind nicht umsetzbar (Akte mit Tieren/ Prominenten/ Gesichtslosen/ exotischen Inszenierungen...) oder beziehen uns nur als Voyeurinnen mit ein (etwa Schwulen- oder Prostituiertensex, Sequenzen aus Pornos oder auch meine Bo-Derek-Story). Ich habe einige Male versucht, Teile meiner Phantasien wahrzumachen. Leider funktioniert das selten, denn in der Realität sind sie nie so gut wie im Kopf. Dort bin ich meine eigene Regisseurin, kann das Geschehen ganz nach meiner Laune und Lust steuern, die Akteure tun immer genau das, was mich anmacht, es gibt keinen Zwang, keine Schmerzen, keine ernüchternde Umgebung. Zum Beispiel war ich letztes Jahr einmal im Swingerclub. Vorher hatte ich da immer ein Gewühl von erotischen nackten Leibern imaginiert, die sich im Schummerlicht kreuz und quer vergnügen, Ekstase, ich mittendrin spüre fremde Hände und Münder... Tatsächlich war's dann so: überwiegend unattraktive Menschen mit unsexy Körpern, fiese Musik, billiges Ambiente (leider alles und alle zu gut beleuchtet, um drüber hinwegzusehen!), Gerüche, die mich eher abtörnten, Blicke und Berührungen, die ich nicht auf mir haben wollte. Ich mochte noch nicht einmal mit meinem Begleiter Spass haben, schon aus Ernüchterung, und weil ich befürchtete, dass sich dann einer dieser schnauzbärtigen Schmerbäuche einmischen könnte. Ein andermal erwies sich die Praxis einer Praktik, die in Pornovideos immer für grosses Ah! und Oh! sorgt, für mich als unangenehm und schmerzhaft, was unter anderem daran lag, dass sich mein Lover zu sehr gehen liess. Wenn Sie also eine der Phantasien Ihrer Süssen in die Tat umsetzen wollen, dann müssen sie ihr die komplette Regie überlassen, sich vorher gut einweisen lassen und Ihre Rolle umsichtig spielen... Doch wie schon angedeutet, geht es gar nicht so sehr darum, das Hirngespinst detailgetreu zu verwirklichen - sondern das dahinterstehende Motiv zu entschlüsseln. Das können Sie dann gelegentlich in Ihr Liebesleben einbauen oder zusammen eine entsprechende Geschichte aushecken, die man dann weiterspinnt - verbal oder tätlich (klappt allerdings nur, wenn beide viel Einbildungskraft haben, sexuell auf einer Wellenlänge sind und die Atmosphäre stimmt!). Das Leitmotiv meiner beiden Phantasien verrät sich in ihrer Gemeinsamkeit: die weibliche Akteurin wird gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen genötigt. Sehr viele Frauen bauen ihre Skripte darauf auf, selbst •unverschämte• wie ich. Die Nötigung bewirkt, dass wir schmutzige Aktionen geniessen können ohne die Schuldgefühle, die aus unserer Kindheit noch im Hinterkopf lauern (wir werden sozusagen zu unserem •Glück• gezwungen, wobei Glück wörtlich zu verstehen ist, denn der Bezwinger tut nur Dinge, die uns gefallen!). Denn wir bekommen im Lauf unserer Sexualisierung so viele Schranken auferlegt (eine Frau ist nicht animalisch / obszön / gierig etc.), dass wir auf kreative und oft komplexe Weise Szenerien erfinden, die uns erlauben, hemmungslos unseren Gelüsten zu frönen. •© Beatrice Poschenrieder nach oben » LESEPROBE "STöHNST DU NOCH ODER KOMMST DU SCHON?" KAP. 6: Orgasmus-Hemmer beim Partner-Sex: Ursachen und Lösungen Die Hauptursache ist natürlich, wie schon in Kapitel 1 angedeutet, dass die meisten von uns einfach nicht die anatomischen Voraussetzungen haben, um ruckzuck durch schlichtes Rein-Raus oder mechanisches Rubbeln zu kommen. Das verkompliziert die Sache und macht den weiblichen Gipfelaufstieg zu einer hochsensiblen und störanfälligen Angelegenheit - die alle möglichen Faktoren behindern können. Dieses Kapitel wird Ihnen helfen, Ihre eigenen Hindernisse zu erkennen und damit umgehen zu lernen. Hier zunächst die übersicht der möglichen Störfaktoren (nähere Erläuterungen zu jedem Punkt weiter unten): A) Keiner weiss so recht wie - nicht mal Sie selbst B) Ungenügende Erregung durch zu wenig Vorspiel C) Sie sind erregt, aber er hält nicht lang genug durch D) Ihr Partner geht nicht auf Sie ein E) Ihr Partner ist unsensibel oder unerfahren F) Zu wenig Bettkommunikation G) Die sexuelle Wellenlänge stimmt nicht H) Falsche Stelle I) Falsche Technik J) Sie sind zu trocken K) Müdigkeit, Erkrankung, Alkohol, Drogen, Medikamente L) Schmerzen oder unangenehme Gefühle im Intimbereich M) Sie fühlen sich nicht wohl mit Ihrer Verhütung N) Hormonelle Einflüsse O) Die Störenfriede im Kopf P) Sie können sich nicht so recht hingeben Q) Haben Sie eine "Blockade"? R) Sie schaffen's bis kurz davor, aber kommen nicht über die Schwelle S) Harndrang oder Urinaustritt T) Seit der Geburt kein Orgasmus mehr U) Sie kommen zu schnell V) Sie sind noch sehr jung A) Keiner weiss so recht wie - nicht mal Sie selbst Vielleicht hat's mal einer per Zufall geschafft, aber bei allen anderen geht's einfach nicht. Vielleicht hatten Sie auch noch nicht viele Partner - oder keinen, der einfühlsam und spielfreudig genug war, um von selbst auf "Ihre" Methode zu kommen. Denn eigentlich wissen Sie selbst gar nicht, wie... Falls Sie nicht nur beim Paarlauf unbefriedigt bleiben, sondern auch beim Single-Sex, bitte ich Sie, zuerst Kapitel 5 zu lesen. Vielleicht befriedigen Sie sich auch nur auf eine ganz bestimmte Art, die er schlecht nachmachen kann oder die Sie ihm nicht mitteilen mögen. Marie (23) erzählt: "Ich bin seit vier Jahren mit meinem Freund glücklich. Der Sex ist echt schön, meistens werde ich auch total heiss und es ist dann sehr guuuutt!!! Trotzdem komme ich nicht. Selbermachen - kein Thema! Habe allerdings schon immer die selbe Technik: an etwas reiben (Kissen, Stofftier, etc.). Ich kann nicht kommen, wenn ich es mit dem Finger versuche. Genauso ist es, wenn mein Freund es (echt einfühlsam und geduldig) versucht. Ich kann ihm leider nicht genau sagen, wie er es machen soll, weil ich es ja selber nicht mal schaffe, mich mit der Hand zu befriedigen. Das mit dem Kissen klappt auch nur, wenn ich auf dem Bauch liege - auf dem Rücken: zwecklos! Ganz schön eingefahren, was?! Mittlerweile versuch ich es gar nicht mehr anders, weil ich sonst irgendwann frustriert aufgeben muss. Genauso frustriert und unter Druck fühle ich mich, wenn mein Freund es versucht." Ich riet ihr zu versuchen, diese •Fixierung• (sich auf dem Bauch liegend reiben) aufzulösen, indem sie herumexperimentiert, ob sie nicht auch auf andere Arten kommen kann. Und zwar am besten beim Solo-Sex, weil es im Bett mit dem Freund zu viele Hindernisse gibt - Gedanken, Unsicherheit, Nicht-Fallen-Lassen usw. (siehe auch Kap. 5, Punkt H, und Kap. 7). Meine Idee für den Beischlaf: "Probier mal, wenn du deinen Freund reitest, ob du eine Möglichkeit findest, dich so zu stimulieren wie bei deiner Masturbation (also indem du deine sensible Stelle an ihm reibst). Vielleicht, indem du dich flach auf ihn legst? Und eventuell etwas dazwischenklemmst?" Eine andere Frau schrieb mir, ihre einzige Methode bestehe darin, dass sie die Beine fest zusammenpresst und ihre Muskeln kontrahiert. Mein Vorschlag: testen, ob für sie eine Stellung mit zusammengenommenen Beinen funktioniert, bei der sie dann das selbe macht wie bei der Selbstbefriedigung. Etwa: Sie liegt auf dem Rücken in der Missionarsstellung, er dringt ein, sie nimmt erst das eine Bein, dann das andere nach innen zwischen seine Beine. Dann kann er vorsichtig anfangen zu stossen - vorsichtig, weil er sonst schnell herausrutscht. Und sie soll die Augen schliessen und sich auf ihre Kontraktionen (und ihre Sex-Phantasien?) konzentrieren. Das selbe könnte auch in einer seitlichen Position klappen. B) Ungenügende Erregung durch zu wenig Vorspiel Hier ist er - der häufigste Hintergrund des behinderten Höhepunkts! Denn der Höhepunkt heisst ja nicht von ungefähr so, stellt er doch den Höhepunkt einer starken körperlichen und/oder geistigen Erregung dar. Ergo: Bei zu wenig Erregung kein Orgasmus. Völlig logisch. Trotzdem scheinen viele Frauen zu glauben, er müsste sich auch "irgendwie so" einstellen, selbst wenn das Liebesspiel in etwa so antörnend ist wie Wäschewaschen. Und mancher Mann wiederum glaubt, die Frau könne im Prinzip so kommen wie er: durch Koitus oder zielgenaues Hantieren an den Genitalien. Also gehen sie den kürzesten Weg zum Geschlechts-, Oral- oder Handverkehr und wundern sich, dass fast garnichts passiert. Was viele Männer wie auch Frauen übersehen, ist, dass die weiblichen Intimteile meist erst für sexuelle Reizung empfänglich werden, wenn bereits eine gewisse Grunderregung besteht. Und diese stellt sich nicht unbedingt ein, indem der Partner schnurstracks ans Eingemachte geht. Ohne diese Initialzündung löst das Hantieren an der Brust und im Schritt oftmals keine Wohlgefühle aus, sondern vielleicht sogar Abwehr. Diese Grunderregung oder Initialzündung ist ja nichts anderes als die Bereitschaft zum Sex, dieses "ich will es jetzt haben". Das ist bei der Mehrzahl der Männer irgendwie fast immer von selbst da, bei den Frauen eher nicht. Natürlich gibt es einige Ausnahmen: Der Lover ist frisch oder nur selten zu haben, man ist schwer verliebt, hat günstige hormonelle Schübe (etwa mitten im Eisprung oder in der Schwangerschaft), die sexuelle Chemie passt so gut, dass allein sein Geruch oder ein Kuss das Begehren auslöst... Aber die Mehrzahl der Akte findet ja in festen Beziehungen statt, wo man eben nicht mehr so heiss aufeinander ist und das Feuer erst entfacht werden muss. Und das kommt kaum zum Lodern, wenn das Vorspiel zu kurz und nicht nach Ihrem Gusto ist. Ein Wort an die Männer Falls Ihre Partnerin immer weniger aufs Vorspiel reagiert, kann das daran liegen, dass Sie zu oft den "bewährten Weg" einschlagen. Zum Beispiel das bei Männern recht beliebte •3M-Programm• (Mund - Möpse - Muschi): ein paar Minuten wird geküsst, währenddessen knöpft man sich schon mal die Brüste vor und steuert dann unverzüglich den Zielort an, um dort alsbald in die Hauptverkehrsstrasse einzufahren. Unser Urteil: verzichtbar! Denn das vermittelt der Frau, dass es dem Gefährten nicht so sehr um sie geht - sondern darum, möglichst schnell "das Eine" zu kriegen. Ausserdem können sich die Vorlieben auch ändern. Von daher bleibt unsere Lust länger frisch, wenn Sie viel Abwechslung ins Vorspiel bringen, regelmässig auf Erkundungsgang gehen (vom Scheitel bis zur Sohle!) und vor allem immer mal wieder Körperteile einbeziehen, die nicht direkt mit Sex zu tun haben. usw.usf.... (Dieses Kapitel ist das grösste im Buch und umfasst 100 Seiten!) •© Beatrice Poschenrieder Hier finden Sie ein paar Arbeitsproben meiner journalistischen Arbeit... nach oben »
Was kosten Sie meine Dienste?
Email-Beratung 33 euro pro Stunde, Telefon 45 euro pro Stunde, persönliche Beratung / Therapie / Coaching: 54 euro pro Stunde. Das Gespräch (persönlich oder telefonisch) ist meist effektiver, weil man sich schneller austauschen kann, aber via Email haben Sie mehr Zeit für Ihre Antworten, Sie kriegen meine Tipps schriftlich, können sie in Ruhe und immer wieder studieren. Eine Kombination (z.B. Email-Telefon) ist auch möglich. Oft ist es sogar gut für unsere Analyse und kostensparend für Sie, wenn wir es ein wenig kombinieren, d.h. Sie schreiben mir erst einmal so viel wie möglich über sich selbst, Ihre "Problem-Bereiche" und Ihre Partner/in(nen) auf; das arbeite ich dann durch (stelle oft auch Rückfragen) und auf dieser Grundlage sprechen wir dann. Ich rechne übrigens minutengenau ab. Wenn Sie z.B. 85 euro überweisen und wir für die Vorbereitung 40 min brauchen (= 22 euro), dann bleiben fürs Gespräch 63 euro, also fast anderthalb Stunden (84 min). Das Verfahren ist, dass meine Kunden den Betrag, den sie erst einmal investieren möchten, überweisen, und sobald ich den Geldeingang sehe, legen wir los (oder vereinbaren einen Termin). Das wird dann eben per Gespräch oder Email verbraucht, und wenn Sie noch mehr Bedarf haben, legen Sie einfach nach. Sie können eine einzelne Stunde buchen oder auch einen ganzen Block. Falls Sie früher abbrechen wollen, überweise ich den Rest zurück. Abrechnung über die Krankenkasse Leider kann ich mit gesetzlichen Krankenkassen und Ersatzkassen nicht abrechnen - zum Teil geht es bei privaten Krankenkassen. Diese übernehmen aber keine Partnerschafts- oder Sexberatung und auch keine Einzelstunden, sondern wenn überhaupt, dann nur die Behandlung von "seelischen Störungen mit Krankheitswert" (z.B. Depressionen, Angststörungen, Anpassungsstörungen, Belastungsreaktionen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosomatik usw.).
Meine Liebes-, Sex- und Lebensberatung
Beratung/Therapie per Telefon / Email / persönlich
Was meine Klienten besonders schätzen, ist nicht nur, dass ich mich gut um sie kümmere, sondern auch dass mein Service sehr flexibel ist. In vielen Psychotherapie-Praxen und Paarberatungen gibt es Wartelisten und dann kriegt man nur 1-2 Stunden pro Woche - das ist für akute, brennende Probleme viel zu wenig. Bei mir bekommen Sie Ihren Termin viel schneller (manchmal noch am selben Tag!) und so viele Wochenstunden, wie Sie eben brauchen. Sie müssen noch nicht mal in meine Praxis kommen und Arbeitsstunden verpassen. Ich vergebe auch Termine am Wochenende, an Feiertagen und werktags-abends; und wenn man keine Zeit oder Gelegenheit für ein Gespräch hat, kommunizieren wir per Email.
Manche machen bei mir eine Art fortlaufende Therapie, weil sie ein kompliziertes Problem mit viel Gesprächsbedarf haben. Manche haben nur ein kleines Problem oder bestimmte Fragen, die in ein bis vier Stunden gelöst werden können. Manche buchen Blöcke à drei bis fünf Stunden, lassen das Gelernte einige Zeit sacken und nehmen dann den nächsten Block. Die Themen sind sehr unterschiedlich, z.B. Fremdgehen, Orgasmusstörungen, Lustmangel, Konflikte, der eine will zu viel, der andere zieht nicht mit (in der Liebe, im Alltag, beim Sex), Zurückgewinnen der/des Ex, Partnersuche, Hemmungen, Unsicherheiten, Singlecoaching, Trennung oder nicht? uvm. (Mehr Infos in "Meine Dienste" - auch über meine Coachings) TV: Partnerschafts- & Sex-Expertin Schon seit 2001 werde ich hier und da gebeten, vor der Kamera ein Statement zu Liebe und Sex abzugeben. Eine regelmässige Rubrik hatte ich 2005 - 06 - als "Partnerschaftsexpertin" in der kleinen Reihe "Besser lieben" auf RTL (im Mittagsmagazin "Punkt 12"). Plus zwei grö•§ere Produktionen, in denen ich vor der Kamera wirkte (RTL-Reihe "Sex-Inspectors", PRO7, "All about Sex"). Radio: Erika Berger in frisch und locker Ab und zu beantworte ich bei einem kleinen Sender Hörer-Anfragen (live oder als Aufzeichnung). Ich würde das zu gern regelmässig für einen grösseren Sender machen. Interessenten: bitte melden! Presse: Sex-Kummerkasten 2002 beantwortete ich zusammen mit einem Kollegen beim Männermagazin GQ Leseranfragen - Schwerpunkt Erotik. 2003 machte ich das selbe fürs Männermagazin FHM, aber allein und unter dem Pseudonym "Jenna". Online-Kummerkastentante in Sachen Sex und Liebe Das mache ich seit 1999 für verschiedene Internet-Portale, am längsten für Lycos, das seit 15.2.2009 nicht mehr existiert. Dafür gibt es jetzt www.frag-beatrice.de, wo man viele meiner Antworten und Tipps nachlesen kann, und meine neue Beratung beim K•lner Express (siehe www.express.de). Das heisst, ich agiere da unter anderem als eine Art "Dr. Sommer für Erwachsene", wobei meine Klientel von 13 bis Ende 70 reicht (Männer und Frauen gleich verteilt). Im Laufe der Jahre habe ich habe schon ca. 16.000 Anfragen gelesen und davon ca. 14.000 beantwortet. Thematisch bearbeite ich alles, was Liebe und Sex betrifft - auch ein bisschen abartige Fragen. Die Bandbreite ist riesig, und ich bekomme einen überaus intimen Einblick, was die Deutschen so beschäftigt. Da die Beratung völlig anonym läuft, schreibt man mir Fragen und Probleme, die wohl sonst kaum jemand zu hören kriegt: Naiv, kurios, frivol, schockierend, verdreht, deprimierend, tragisch... Ich werde oft gefragt, welches Thema im Bereich Sex am häufigsten reinkommt. Tja: Es ist die Lust. Vor allem sind es die Frauen, die zu wenig Lust haben (sie beklagen es selbst, oder auch deren Partner), aber ab einem bestimmten Alter kommen immer mehr Männer hinzu (ab ca. Anfang 30). Ich denke, das hat oft auch mit der Dauer der Partnerschaft zu tun und mit der Belastung durch Beruf/ Familie. Zweithäufigstes Thema: Orgasmusprobleme (die sehr oft mit Lustmangel zusammenhängen!), meist weibliche, doch auch hier sind die Männer nicht selten betroffen. Drittes Thema: Seltsame Neigungen. Zu 99 % auf Seiten der Männer. Entweder fragen mich die Männer, ob sie "unnormal" sind und wie sie damit umgehen sollen, oder deren verstörte Partnerinnen. Viertes Thema: Frauen beklagen sich bei mir, dass ihr Partner sie zu unangenehmen Praktiken drängen oder gar zwingen will, oder Männer schreiben, dass sie von ihrer Partnerin unbedingt eine bestimmte Sache haben wollen, diese sich aber sträubt - "wie kriege ich sie trotzdem dazu?" (Dies ist leider oft schon bei 14- bis 16jährigen der Fall!) Andere häufige Themen: Erektionsstörungen, vorzeitiger Erguss, Verhütung, Schmerzen/ Missempfindungen beim Sex, Tipps für Stellungen und Sex-Praktiken, Sex-Leistungsdruck, zu wenig Sex/ zu viel Sex, Das Erste Mal, die Sexualität der Teenies (mit all ihren offenen Fragen und Unsicherheiten), Missbrauch, Sex in reiferen Jahren uvm. Und im Bereich "Partnerschaft" ist es natürlich die ganze Palette von "ich hatte noch nie eine Beziehung" über "wie verbessere oder rette ich meine Beziehung" bis "ich bin mitten in der Scheidung".
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Lieber Besucher, Sie können mir direkt eine Email schreiben über info@beatriceposchenrieder.de. Ihren richtigen Namen müssen Sie nicht unbedingt angeben, ein Vorname oder "Nickname" tut's auch. Und es wäre für mich sehr nützlich zu erfahren, welches Alter und welche Tätigkeit Sie haben, damit ich nicht ganz im Dunkeln tappe, mit wem ich es zu tun habe. Vielen Dank! übrigens: Die Beratung, die Sie über meine Seite hier buchen können, ist zwar nicht kostenlos, aber preisgünstig (günstiger als in einer Paarberatung oder Therapie-Praxis)!
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